„Petra“ und „Sabine“ unbedeutend

Durch die Stürme „Petra“ u. „Sabine“ Mitte Februar gibt es zwar wieder hohe finanzielle Schäden, weil die Windwürfe auf der Fläche sehr verteilt angefallen sind, aber mengenmäßig gibt es eigentlich keine Marktrelevanz, auch österreichweit und auch international nicht. Die Schätzungen liegen zwischen 20 und 40.000 Festmeter für das ganze Land. Trotzdem wird von den Holzabnehmern wieder starker Preisdruck gemacht.


Aufarbeitung vor Entwertung durch Käfer

Wir empfehlen derzeit dringend keine normalen Frischholznutzungen durchzuführen. Hauptaugenmerk ist derzeit, das angefallene Sturmholz aus Forstschutzgründen aufzuarbeiten. Das stellt jetzt die nachgefragte Frischholzversorgung der heimischen Sägewerke dar. Alle Waldbesitzer sind aufgerufen ihre Wälder jetzt zu kontrollieren und für das angefallene Schadholz eine rasche Aufarbeitung zu organisieren, bevor das Holz durch einen Käferbefall weiter entwertet wird (Borkenkäferflug ab ca. Ende März). Die Förderung zur Schadholzaufarbeitung aus dem Vorarlberger Waldfonds verringert die hohe Kostenbelastung.

Förderungen für Liegenlassen nutzen

Auch empfehlen wir sehr die erhöhten Förderungen für „Holz das im Wald liegen“ bleibt, zu nutzen. Neben einer möglichen Kostendeckung wird nicht der Holzmarkt zusätzlich belastet.

Für die Schadholzvermarktung steht Ihnen wie gewohnt das Team beim Waldverband zur Verfügung:

  • Ing. Edgar Häfele: 0664/6025919-461; edgar.haefele@lk-vbg.at
  • DI Peter Nenning:0 0664/6025919-462; peter.nenning@lk-vbg.at
  • Daniel Flatz:0664/6025919-463; daniel.flatz@lk-vbg.at
Borkenkäfergefahr und Entwertung: Sehr wichtig ist jetzt die rasche Aufarbeitung oder die Brutuntauglichmachung durch Schälen oder Fräsen der Rinde.


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