Gewaltig!!

So lassen sich die Ergebnisse der Nadelwertholzsubmission in Tirol von Ende Jänner zusammenfassen, an der sich jedes Jahr auch der Vorarlberger Waldverband beteiligt.

Bereits zum neunten Mal hat der Waldverband Tirol heuer eine Wertholzsubmission durchgeführt. Schönstes Nadelholz für die Erzeugung von Tonholz, Furnierholz oder Schindelholz sowie für die verschiedenen Verwendungen bei Tischlereien angeboten. Insgesamt wurden 144 Kubikmeter Fichte, 96 Kubikmeter Tanne, 74 Kubikmeter Lärche, 47 Kubikmeter Zirbe und 8 Kubikmeter Weisskiefer zur Versteigerung aufgelegt.
Höchster je erzielter Preis für Vorarlberger Fichte
Die Holzversteigerung des Waldverband Tirol, die sogenannte Wertholzsubmission, hat heuer zum 9. Mal stattgefunden. Sie hat wiederum Waldeigentümerinnen mit Holzenthusiasten zusammengeführt, die edles Gebirgsholz für edle Anwendungen produzieren. Neun wunderschöne, langsam gewachsene Fichten aus Vorarlberg haben heuer dem restlichen Holz die Show gestohlen. Mit 705 Euro pro Kubikmeter haben diese Stämme einen Preis erzielt, der bis vor Kurzem noch undenkbar war. Diese Stämme hatten alles, was ein Hersteller von Instrumentenholz braucht. Sie sind langsam gewachsen und haben die Äste im Stammbereich schon früh verloren. Da sie von keinen Starkwinden oder schwerem Nassschnee gestört wurden, konnten die Bäume auch regelmäßig wachsen. Mit 705.- pro Festmeter wurde auch der höchste Preis für eine Vorarlberger Fichte erreicht. Aber auch die anderen Fichten brauchen sich nicht zu verstecken, sie haben bei den 22 Käufern reges Interesse verursacht. Der Durchschnittspreis von 314 Euro, das Dreifache des Normalpreises, zeigt, wie einzigartig und nachgefragt unsere hochwertigen Gebirgsholzstämme sind.

Auch Tanne sehr hoch!

Besonders viel Freude bereiten die Ergebnisse bei der Tanne. Im Vorarlberger Holzbau hat die Weißtanne bereits ein großes „Comeback“ gefeiert. Verschiedene Projekte in Weißtanne werden immer wieder bei Holzbaupreisen ausgezeichnet. Die Weißtannen-Haptik erzeugt eine einzigartige Holzatmosphäre, die bei Architekten und Kundeninnen gleichermaßen sehr nachgefragt wird. Sehr erfreulich ist, dass die Weißtanne jetzt auch im Wertholzbereich so stark nachgefragt wird. Das Höchstgebot bei der Tanne lag bei 444.- pro Festmeter. Auch der Durchschnitt lag bei immerhin 204.- pro Festmeter.
Der Waldverband Tirol ist als Organisator der Veranstaltung mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Auch der Vorarlberger Obmann Präsident Josef Moosbrugger zeigte sich sehr erfreut über die hohe Nachfrage nach unserem Gebirgsholz. Das macht auch Hoffnung für die Zukunft am Holzmarkt.

Vorteil gemeinschaftliche Holzvermarktung

Die Nutzung aller Vermarktungskanäle stellt auch die Wichtigkeit der gemeinschaftlichen Holzvermarktung über den Waldverband für die vielen kleinen Waldbesitzer in den Vordergrund. Die Vorarlberger Wald- und Holzwirtschaft positioniert sich mit der Beteiligung an den Wertholzsubmissionen über unsere Grenzen hinaus als Herkunftsland für gute Gebirgsholzqualitäten. Dieses gute Holzimage wirkt sich allgemein positiv auf alle Holzprodukte aus der Vorarlberger Wertschöpfungskette aus.

Unsere Gebirgsholz ist sehr gefragt. Bei der Tiroler Wertholzsubmission erreichten mit 705.- pro Festmeter neun Fichtenstämme aus Vorarlberg die höchsten Gebote.

Bild ganz oben: Submissionsplatz im Tirol: Insgesamt boten 21 Käufer aus Österreich und Deutschland auf die insgesamt 350 Festmeter aufgelegten Nadelholzstämme.

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