Köstinger und Moosbrugger: Investition für Wald und Klima

Jetzt startet der im letzten Jahr angekündigte Waldfonds des Bundes und bietet der in letzten Jahren krisengebeutelten Forstwirtschaft auch in Coronazeiten Investitionen in die Zukunft zu setzten. In Vorarlberg wird zusammen mit dem Vorarlberger Waldfonds und den möglichen Fördermaßnahmen aus der Ländlichen Entwicklung ein attraktives Unterstützungsprogramm für alle Waldbesitzer angeboten.


Österreichs Waldbäuerinnen und Waldbauern kämpfen in den letzten Jahren mit einer immer weiter auseinander klaffenden Kostenschere mit fallenden Erträgen. Klimabedingte Schäden, Stürme, Schneedruck und Borkenkäfer setzen den Wäldern nehmen immer mehr zu. Um die betroffenen Betriebe zu entlasten, hat die Bundesregierung im Vorjahr die Einrichtung des Waldfonds beschlossen und ihn mit 350 Mio. Euro dotiert. „Dieser Fonds ist ein Rettungs- und Zukunftspaket für unsere Wälder“, teilte Bundesministerin Elisabeth Köstinger mit. Mit dem Waldfonds gelingt es uns, Antworten auf zwei zentrale Herausforderungen zu geben: Klima- und Coronakrise.


Aktive multifunktionale Waldwirtschaft sichern!

„Der Waldfonds ist das perfekte Beispiel dafür, wie Klimaschutz und Wirtschaftsaufschwung Hand in Hand funktionieren können. Klimafitte Wälder entstehen nur durch Investitionen und eine aktive, multifunktionale Bewirtschaftung. Der neue Waldfonds hilft den krisengebeutelten Forstwirtinnen und Forstwirten dabei substanziell. Dieses Wald-Investitionspaket ist in seiner Qualität, Ausgestaltung und Ausstattung einzigartig“, bedankt sich Moosbrugger bei Bundesministerin Köstinger für ihre Arbeit und ihren persönlichen Einsatz in dieser Sache.


Unterstützungsprogramm in Vorarlberg

Landesrat Christian Gantner bezeichnet diesen „Kraftakt“ eine große Chance für Vorarlbergs Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer, um unsere Wälder weiter klimafit zu machen. Laut Landesforstdirektor Andreas Amann stehen in Vorarlberg mit dem neuen Bundeswaldfonds zusammen mit dem Vorarlberger Waldfonds (früher Fonds zur Rettung des Waldes) und den Forst- und Umweltfördermaßnahmen in der Ländlichen Entwicklung jetzt insgesamt drei Förderungsschienen für Waldbewirtschafter und -Bewirtschafterinnen zur Verfügung. Diese gilt es jetzt gezielt, effizient und abgestimmt auf die Verhältnisse in Vorarlberg zu nutzen.


Maßnahmenfibel mit Überblick kommt

Eine eigene Maßnahmenfibel mit den Details dazu, was, wie und wie hoch gefördert wird, ist in Arbeit und steht in den nächsten Wochen zur Verfügung. Erleichterungen in der Abwicklung der Maßnahmen insbesondere im Kleinwaldbereich werden derzeit in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer entwickelt und vorbereitet. Die Beantragung erfolgt wie bisher grundsätzlich über die forstliche Förderstelle im Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abt. Vc-Forstwesen. Der Förderreferent in der Forstabteilung des Landes Dominik Grimm sowie sein Stellvertreter Elias Hartmann stehen für Fragen zu dem Förderpaket zur Verfügung (forstwesen@vorarlberg.at, 05574/511 25305, www.vorarlberg.at/forstwesen).

Für die krisengeschüttelten wurde jetzt ein eigenes Unterstützungsprogramm aufgestellt. Zusammen mit dem Vorarlberger Waldfonds und der LE-Förderschiene ergeben sich wichtige Impulse für eine zukünftige klimafitte Waldbewirtschaftung (Bild Lk Ölz Thomas).

Bild oben Bundesministerin Elisabeth Köstinger und Präsident Josef Moosbrugger bei der Online-Präsentation des neuen österreichischen Waldfonds.

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