Klimaneutrale Energie mit Wohlfühleffekt

Anlässlich der Klimakonferenz in Katowice in Polen letzten Dezember wurde von den immer noch steigenden CO2 Emissionen, die schlecht für unser Klima sind, berichtet. Es braucht weltweite Gegenstrategien. Wir können aber auch bei uns sozusagen „im Kleinen“ etwas dagegen tun und gleichzeitig einen Wohlfühleffekt genießen!

Bei der Verbrennung von Holz wird nur so viel Kohlendioxid (CO2) freigesetzt, wie ein Baum während seines Wachstums aus der Atmosphäre aufnimmt. Heizen mit Holz ist CO2-neutral und mit dem Ersetzten von fossilen Brennstoffen ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz. Ein gutes Beispiel wie klimaneutrales Heizen mit Holz funktionieren kann, ist der Speicherofen bei der Familie Bohle in Dornbirn. Der Speicherofen hat eine Leistung von 4,1 KW (Füllmenge 7,5 – 15 kg Holz) und eine Speicherdauer von bis zu 24 Stunden. Dieser wurde nach den neuesten Richtlinien des österreichischen Kachelofenverbandes berechnet. Durch die Anpassung an die vorhandene Situation (Seehöhe, Zuluft, Rauchfang, Wärmebedarf) kann ein sehr guter Wirkungsgrad und eine optimale Verbrennung garantiert werden. Nicht nur am Prüfstand, sondern auch in der Praxis werden damit höchste Umweltstandards bei den Emissionswerten erreicht. Das schlechte Image von Holzheizungen bezüglich hohen Staubemissionswerten gilt heute nicht mehr. Neue Anlagen halten die heute niedrigen Grenzwerte selbstverständlich mit verbesserten Technologien ein. Alte Anlagen, die die Grenzwerte nicht erfüllen können, dürfen heute nicht mehr betrieben werden.

Kundenvorteil Wohlfühleffekt – Wärme geht unter die Haut

Beim „Holzheizen“ tun wir nicht nur etwas „Gutes“ für den Klimaschutz, sondern auch für uns selber. Die Wärme eines Kachelofens ist nicht nur behaglich, sie ist auch nach medizinischen Studien auch nachweislich gesund. Die Holz-Speicheröfen erzeugen ein reizarmes, angenehm temperiertes Raumklima. Der Grund: Sie verfügen über eine hohe Speicherfähigkeit und geben die erzeugte Wärme über Stunden hinweg als sanfte Strahlungswärme gleichmäßig in den Raum ab. Die Strahlung trifft – wie natürliche Sonnenwärme – auf die Oberflächen von Wänden und festen Gegenständen im Raum und erwärmt diese. Dabei wird die Raumluft weder ausgetrocknet noch überhitzt. Auch werden keine Staubpartikel aufgewirbelt. Kachelofen-Strahlungswärme besteht aus langwelliger Infrarotstrahlung. Sie geht im wahrsten Sinne des Wortes „unter die Haut“. Die Wärme wirkt tief, entspannt die Muskulatur und wirkt wohltuend auf den ganzen Körper. Der Mensch fühlt sich einfach besser.

Ofenholz -Lieferservice

Dabei muss das CO2 neutrale Holzheizen nicht unbedingt viel „Arbeit“ machen. Die ca. 50 Vorarlberger Ofenholzlieferanten bieten Qualität und einen Lieferkomfort für allen Brennholzsortimente an (Hart- oder Weichholz, gespalten in verschiedene Längen, Wassergehalt unter 20%). Die Liste mit den Lieferanten und den geltenden Marktpreisen kann auf den Homepagen der Ofenholzproduzenten oder auf der Homepage der Landwirtschaftskammer aktuell abgefragt werden.

 Link https://www.waldverband.at/service/ofenholz/lieferanten/ oder auf https://vbg.lko.at/forst-holz+2500++1200367 unter Forst&Holz abfragt. Holz haben wir im Übrigen mehr als genug: Es wächst wesentlich mehr nach als genutzt wird. In Vorarlberg liegt das nachhaltige Energieholzausbaupotenzial bei fast dem doppelten des derzeitigen Einsatzes in den Holzheizwerken.

Preisschere wird wieder ein Vorteil!

Das Heizen mit klimaschädlichen Heizöl ist im letzten Jahr um beachtliche 30% teurer geworden (Okt 2017 bis Okt 2018, Index Ofenheizöl, 3.000 Liter, Amt der Vorarlberger Landesregierung). Jene die mit klimaneutralem Holz heizen, können sich freuen, ihr Brennstoff ist in den letzten Jahren preislich faktisch gleichgeblieben. Im direkten Energiekostenvergleich liegt Heizöl derzeit bei etwa 9.- Cent und Stückholz bei 5.- Cent pro Kilowattstunde.

Bild Gruppe: CO2 neutrale Wohlfühlwärme mit einem Holzspeicherofen bei Familie Bohle in Dornbirn. Im Bild Ofenholzlieferant Bernhard Ilg, Thomas Ölz, Bereich Forst&Umwelt, Sandra Bohle und Ofenbauer Bertram Müller.

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