Borkenkäfer und Sicherheit

Am Dornbirner Herbst gab es letzte Woche vom Bereich Forst&Umwelt Informationen zur Borkenkäferproblematik und Vorführungen zur Sicherheit bei der Waldarbeit.

Die große Borkenkäferkatastrophe ist zwar bisher zum Glück nicht eingetreten. Lokal gibt es aber inzwischen in ganz Vorarlberg Schäden. Das Publikum am Marktplatz war gefordert die Anzahl, die im Rahmen des Vorarlberger Überwachungsmonitorings in Fallen gefangen wurden, zu schätzen. Beachtliche 3.839 der kleinen Käfer waren in dem Glas. Die Käfer werden dabei nicht einzelnen gezählt, sondern es wird mit dem Gewicht von gezählten 100 Stück auf die Gesamtzahl hochgerechnet.

3.892 Borkenkäfer im Glas mussten in einem Quiz erraten werden. Die Gefahr von Borkenkäfer-Massenvermehrungen ist noch nicht gebannt.

Die Gefahr der Massenvermehrung ist nach wie vor nicht gebannt. Im Winter und insbesondere im Frühjahr muss die erste Generation wieder intensiv bekämpft werden. Hier gilt es „fängisches“ Holz aufzuarbeiten, im Wald bleibendes Holz zu entrinden bzw. zu fräsen und ausfliegende Käfer mit Fallen oder Fanbäumen abzufangen.

Vorführungen am Spannungssimulator zeigen die Gefährlichkeit der Waldarbeit auf . Hobbyholzer sollen angeregt werden angebotene Weiterbildungskursen des Ländlichen Fortbildungsinstitutes zu nutzen.

Neben der Borkenkäfer-Info stand mit Vorführungen auf dem Spannungssimulator auch die Sicherheit bei der Waldarbeit im Mittelpunk. Bei mehreren Kursen beim LFI kann jeder Interessierte am Simulator selbst üben (Infos zu den Kursen unter 05574/400 – 191, lfi@lk-vbg.at, www.lfi.at/vbg).

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