2016

Unterstützung „Bruder und Schwester“ in Not – Herkunftstäuschung auch beim Christbaumkauf

Unterstützung „Bruder und Schwester“ in Not
Die Vorarlberger Christbaumproduzenten unterstützen auch heuer wieder ein Aufforstungsprojekt in Malawi in Südostafrika von „Bruder und Schwester in Not“. Mit nur 1.- Euro pro gekauftem „Ländle“-Christbaum kann der Kunde einen sinnvollen Beitrag in einem der ärmsten Länder der Welt leisten.
Im letzten Jahr sind bei der durchgeführten Unterstützungsaktion beachtliche 6.273.- Euro zusammengekommen. Diese konnten jetzt an den sehr erfreuten Projektleiter Mag. Markus Fröhlich von „Bruder und Schwester in Not“ der Katholische Kirche Vorarlberg übergeben werden.

Herkunftstäuschung auch beim Christbaumkauf
An diesem Wochende geht der Christbaumverkauf so richtig los. Nicht nur beim Schweinefleisch, sondern auch beim Christbaumkauf heißt es aufpassen. Auch hier gewährleisten nur die Christbaumproduzenten mit dem „Ländle Herkunftssiegel“ die tatsächliche Produktion in Vorarlberg. Sich „Vorarlberger Christbaumproduzent“ zu nennen, obwohl man fast 100 Prozent in Ungarn produziert, ist unser Meinung nach ein klarer Etikettenschindel am Konsumenten. Auch andere Händler nehmen es nicht allzu genau mit der Herkunftsnennung.

Die Vorarlberger Christbaumproduzenten mit dem „Ländle“-Herkunftssiegel finden sie im Einkaufsführer auf der Homepage von www.laendle.at oder auf www.weihnachtsbaum.at


Bild: Im letzten Jahr sind über die „Ländle“ Christbaumproduzenten beachtliche 6.273.- Euro für ein Aufforstungsprojekt von „Bruder und Schwester in Not“ in Malawi zusammengekommen (v.l.n.r.: DI Thomas Ölz, Forstreferat Lk, Herbert Böhler, Ländle Produzent, Mag. Markus Fröhlich, Bruder und Schwester in Not, Sabrina Zerlauth, Ländlemarketing).

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Neue Waldzeitung

Der Vorarlberger Waldverein publiziert schon seit Jahrzehnten „Die kleine Vorarlberger Waldzeitung“, die im Land und auch darüber hinaus als Fachzeitung sehr geschätzt wird. Jetzt wird zusätzlich eine „große“ Waldzeitung heraus gegeben, mit der in der breiten Öffentlichkeit über den Wald und seine Bedeutung informiert wird. Auf dem diesjährigen Waldtag am 18. November im Medienhaus wurde diese neue Zeitung präsentiert und vorgestellt. Die erste Ausgabe widmet sich dem Thema „Waldpädagogik“. Dem Leser wird dazu auch ein „viertel Quadratmeter Wald“ in Form eines Gratisposters mit den 20 Bäumen Vorarlbergs angeboten. In der ersten Ausgabe wird auch über Gebirgswertholz, Waldaufsicht oder Jagdethik gesprochen. Für alle die keine VN beziehen (Beilage am 26.11) gibt es für die Großauflage eine Gratisbestellmöglichkeit unter info@waldverein.at.

Link zu ISSUU Digitalversion:

http://www.waldverein.at/waldzeitung-im-detail.html?id=161126055958-aa25d27b5236752f8f11925995fc3514


Bild: Die neue Waldzeitung informiert breit über den Wald und seine Bedeutung.

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So kann es auch gehen: Problemlösung mit Selbstbewirtschaftung

Unsere Kollegen in Bayern führen mit Erfolg Selbstbewirtschaftungskonzepte durch. In einem 5 Minuten Beitrag des Bayrischen Rundfunks wird die Jagdkonzeption von Giltholz in Kitzingen beschrieben.

 

http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/unser-land/jagdkonzept-giltholz-kitzingen-100.html

 

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VfGH: Höchste Schalenwildbestände und kein Verbieten der Jagd auf eigenen Grundstücken!

Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat eine Beschwerde eines Kärntner Waldbesitzers, der die Jagd auf seinem Grundstück nicht mehr zulassen wollte, abgelehnt. Nur mit einer festen „Umfriedung“ kann die Jagd auf seinem eigenen Grundstück ausgeschlossen werden.
Dem Urteil war die Beschwerde eines beinahe vollständig vegan lebenden Waldbesitzers vorausgegangen, der auf seinem Grundstück in Spittal an der Drau die Jagd aus ethischen Gründen nicht länger zulassen wollte. Das Kärntner Jagdgesetz verpflichtet allerdings Eigentümer von Grundstücken, die Ausübung der Jagd zu dulden. Ein “Ruhen der Jagd” auf diesen Grundstücken ist nur möglich, wenn dieses durch eine feste Umfriedung dauernd umschlossen sind.
Der VfGH hat nunmehr erkannt, dass diese Regelung keinen unverhältnismäßigen Eingriff in das Eigentumsrecht eines Grundeigentümers bedeutet, der die Jagd aus ethischen Gründen ablehnt. Obwohl der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Fällen in Frankreich, Luxemburg und Deutschland bereits entschieden hat, dass Grundbesitzern, die aus ethischen Gründen die Jagd ablehnen, diese auch verbieten können müssen, kam der österreichische VfGH zu einem anderen Schluss. In Österreich – und im Besonderen in Kärnten – bestehe ein spezifisches Interesse an einer flächendeckenden Jagdbewirtschaftung.
Erhebliche Gefahr für den Waldbestand
Der VfGH stellt in dem Urteil auch fest, dass „die Schalenwilddichten in Österreich im europäischen Vergleich am höchsten sind. Diese Wildbestände stellen für den Wald, dem im alpinen Raum eine besondere Schutzfunktion zukommt, eine erhebliche Gefahr dar. Zur Erhaltung des Waldes ist es daher notwendig, die Wildbestände zu kontrollieren und zu reduzieren. Zu entsprechenden Maßnahmen ist Österreich auch aufgrund völkerrechtlicher Abkommen zur Durchführung der Alpenkonvention verpflichtet.

Bild: Der österreichische Verfassungsgerichtshof sieht aufgrund der im europäischen Vergleich höchsten Schalenwildbeständen einen dringenden Reduzierungsbedarf.

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Stefan Bereuter - Preisträger Ehrenamt 2016

Landeshauptmann Markus Wallner bedankte sich persönlich bei 52 freiwillig engagierten Bürgerinnen und Bürger aus dem ganzen Land. Unter den Preisträgern befand sich auch Stefan Bereuter, Obmann der Jagdgenossenschaft Nebenwasser, die einen wesentlichen Teil des „Flächenwirtschaftlichen Projekt Kleinwalsertal Nebenwasser Schattseite“ abdeckt.

Jahrzehnte lange Überhege von Wild haben im Objektschutzwald der Parzelle Nebenwasser keine Waldverjüngung aufkommen lassen. Mit viel Engagement und Courage hat Stefan Bereuter, als Obmann der Jagdgenossenschaft, neue Rahmenbedingungen geschaffen. Er hat einen waldorientierten Jäger für die Bejagung des Gebietes gesucht, gefunden und mit in einem klaren Pachtvertrag die Ziele vorgegeben.

Der Einsatz hat sich gelohnt, nicht nur für Stefan und seine Genossinnen, auch für die Bewohner der Parzelle Nebenwasser! Seit Jahren funktioniert nun die Verjüngung des Waldes. Selbst die Wiedereinbringung der Weißtanne, die zukünftig einen wichtigen Faktor in der Stabilisierung der Bergwälder sein wird, ist gelungen. Dadurch kann der Wald seine Funktion zum Schutz der Menschen vor Lawinen und Muren und für Bereitstellung von sauberem Trinkwasser wieder voll wahrnehmen.

Stefan Bereuter ist auch Stellvertretender Vertreter der Genossenschaftsjagden des Kleinwalsertales. In dieser Funktion nimmt er Einfluss auf die jährliche Gestaltung der Abschusspläne im Tal.

Stefan! Wir danken für Deinen Einsatz zum Wohle des Waldes, und letztlich auch für den Schutz des menschlichen Lebensraumes in Deiner Walser Heimat.

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Tag des Kachelofens und neuer Brotbackofen

Die Innung der Vorarlberger Hafner präsentierte letzten Freitag am 14. Oktober einen neuen Brotbackofen, mit dem die geltenden Emissionsgrenzwerte leicht eingehalten werden können.
Nachdem es mit Brotbachöfen, die im Großhandel gekauft und gewerblich genutzt wurden, Probleme bei den Emissionswerten gegeben hat, entwickelten die Vorarlberger Hafner zusammen mit der Versuchs- und Forschungsanstalt des Kachelofenverbandes einen eigenen und neuen Brotbackofen. Jetzt konnte diese entwickelte Konzept, dass für kleinere bis größere Brotbacköfen und auch Pizzaöfen angewendet werden kann, an einem praktischen Beispiel präsentiert werden: Die Einhaltung der strengen Grenzwerte kann dabei sowohl am Prüfstand wie auch im praktischen Betrieb sehr gut erfüllt werden. Wie bei der Kachelofenganzhausheizung zeigen die Vorarlberger Hafner damit ihr Engagement für den Brennstoff Holz und ihre hohe Innovationskraft.

Tag des Kachelofens am Freitag den 21.10.2016
Wer sich über die „Nummer 1 Wohlfühlheizung“ der Österreicher informieren möchte, kann das gerne am Tag des Kachelofens machen. Es beteiligen sich auch einige Vorarlberger Hafner an dieser Aktion (Link: http://www.tagdeskachelofens.at/)

 

Im Bild: Landesrat Ing Erich Schwärzler mit dem Innungsmeister der Hafner Hubert Ratz und Dipl.-Ing. Dr. Thomas Schiffert vom Kachelofenverband bei der Präsentation des neuen innovativen Ofenkonzept für einen Brotbackofen.

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Rotwildfütterung: Es geht auch ohne!

Hier können Sie einen Artikel des Vortrages am 5. Oktober 2016 in Hittisau „Rotwildfütterung: Es geht auch ohne!“ des Wildbiologen DI Horst Leitner aus Kärnten downloaden.
Der Vorarlberger Waldverein möchte damit einen Beitrag leisten, über verschiedene Varianten bei der Überwinterung von Rotwild zu informieren. Die Möglichkeit einer solchen Rotwildüberwinterungskonzeption sollte auch in Vorarlberg in einer Pilotregion näher überprüft und umgesetzt werden.

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Waldbegehungen mit Landesforstdirektor DI Andreas Amann


Sie sind Waldbesitzer oder interessieren sich einfach für den Wald. Dann bieten wir Ihnen hier eine besondere Gelegenheit, um mit dem höchsten Forstbeamten von Vorarlberg, Landesforstdirektor DI Andreas Amann, einen Waldbegang zu machen. Er präsentiert wichtige Grundsätze für die Vorarlberger Waldbewirtschaftung, steht aber auch für Anregungen und Diskussionen offen zur Verfügung. Die Treffpunkte für die Waldbegehungen in den verschiedenen Landesteilen werden noch bekannt gegeben.

Zielgruppe: Walbesitzer/-innnen, Landwirte/-innen, alle interessierten Personen
Kursbeitrag: kostenlos

Samstag, 22.10.2016 Dornbirn: Treffpunkt 14:00 Dornbirn Gütle – Parkplatz
Freitag 28.10.2016 Schnifis: Treffpunkt 14:00 Schnifis Hackschnitzelhalle hinter dem Fallersee
Samstag 04.11.2016 Egg: Treffpunkt 14:15 Sportplatz Egg

Anmeldung: LFI Vorarlberg, T 05574/400-191, E lfi@lk-vbg.at oder I www.lfi.at/vbg

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Natürlich Wald und Holz

Natürlich Wald und Holz, Freitag 07. Oktober, 14:00 bis 18:00, Dornbirner Marktplatz;
Wald- und Holzinfo, Tipps und Forstaction!

+ Motorsägenaction mit Profiholzer
+ Holzspaltwettbewerb fürs Publikum (Hauptpreis Stihl-Motorsäge)
+ Test Akku-Motorsägen und  Vorführungen zur Schnittschutzhose
+ Tipps und Tricks vom Profi zum Holzspalten
+ Holzdekoration
+ Kinderbasteln mit Waldfrüchten
+ Seniorenmusik Hatlerdorf und Bewirtung mit „Talente Vorarlberg“

Beteiligte Organisationen: Fachbereich Forst der Landwirtschaftskammer Vorarlberg, Forstbetrieb der Stadt Dornbirn, Sicherheitsberatung der Sozialversicherungsanstalt der Bauern, Sicheres Vorarlberg,  Firma Forsttechnik Böhler in Schwarzach.


Wir Vorarlberger Waldbesitzer sind sehr stolz auf unsere naturnahe und traditionelle Waldbewirtschaftung. Die Verwendung des wohnbiologisch idealen Baustoff und des CO2-neutralen Energieträger, der vor unserer „Haustür“ wächst, sollte für uns alle selbstverständlich sein!!!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Eschenholz: Schlicht und wertig

Bild: Wunderschöne Eschenholzanwendung in einem Zimmer in der Propstei St. Gerold (Foto Lk Vorarlberg).

Aufgrund des Eschentriebsterbens muss in den nächsten Jahren mit einem stark erhöhten Rundholzaufkommen von Esche am Holzmarkt gerechnet werden. An einem absoluten Vorzeigebeispiel für Eschenholzanwendung, der Sanierung der Propstei St. Gerold im Großen Walsertal in Vorarlberg wurden die Vorzüge des Eschenholzes präsentiert.
Die Landwirtschaftskammer Vorarlberg lud am 9. September zu einem Anwendungsbeispiel für Eschenholz in die Propstei nach St. Gerold ein. Aufgrund des befürchteten Totalausfalles der Esche und des damit verbunden erhöhten Anfalles von Eschenholz muss auf die Anwendungsmöglichkeiten von Eschenholz vermehrt hingewiesen werden.
Material- und designtechnisch vielfältige Möglichkeiten
Der Propst Pater Kolumban stand der Holzartenwahl grundsätzlich offen gegenüber. Er freute sich aber sehr über den Vorschlag des Architekturbüros, die Ausführung in Eschenholz zu wählen. Er zeigte sich bei der Pressepräsentation begeistert über die Schlichtheit und Wertigkeit der Esche. Gleichzeit konnten 60 Prozent der notwendigen 300 Festmeter aus dem Propsteiwald geerntet werden. Auch der Waldverband Vorarlberg hat Eschenrundholz direkt an die Propstei geliefert. Die Sanierung einer historisch gewachsenen Klosteranlage stellte große architektonische Herausforderung dar. Das Büro Architekten Hermann Kaufmann wählte in St. Gerold eine unaufdringliche und räumlich präzise Architektur. Und diese Architektursprache spiegelt sich auch in der gezielten Eschenholzanwendung wieder. Das zeigt die material- und designtechnisch vielfältigen Möglichkeiten auf. An den Wänden wurde Eschentäfer geschnitten im Rift bis Halbrift mit Kernesche verwendet. Der Boden besteht aus unbehandelter sägerauer Esche im Bandschnitt geschnitten. Die Eschenholzmöbel sind nach Plänen der Architekten gebaut.
Wunderschöne Struktur und Farbe
Umgesetzt wurden die Holzarbeiten von einer Tischler Arbeitsgemeinschaft aus der Region (Mitglieder Gottlieb Kaufmann, Massivholztischlerei Blons, Walter Pfister, Möbeltischlerei Thüringerberg, Josef Schrottenbaum, Tischler, Ludesch, Manfred Bischof, Tischlermeister Thüringerberg). Gottlieb Kaufmann aus Blons schwärmte als Mitglied der Tischler Arge von dem gut zu bearbeitenden Hartholz über dessen Struktur und Farbe. Den guten Duft des Holzes in einem Eschenzimmer kommentierte er mit dem Satz „man meint, man steht im Wald“. Tischlermeister Walter Pfister vom Thüringerberg freute sich in der Umsetzung der Tischlereiarbeiten mit dem regionalen Holz ein fertiges ökologisches und baubiologisch-optimiertes Vollholzprodukt bieten zu können.
Elastizität und weitere ausgezeichnete Holzeigenschaften
Das Holz der Esche ist aufgrund deren Elastizität bei Holzstielen und Sportgeräten sehr bekannt. Das Beispiel in St. Gerold zeigt die ausgezeichnete Eignung der Esche für Anwendungen bei verschiedenen Möbeln, Wandtäfern oder Fußböden beispielhaft auf.
Alle, die das Beispiel gerne selber erleben möchten, sind herzlich eigeladen, die besondere Holzatmosphäre der Esche im Restaurant, im Klosterladen, oder bei einer Übernachtung in einem Eschholzvollholz – Zimmer zu genießen.

Link zu Eschentriebsterben: www.esche-in-not.at

 

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Haselfichten: Ausstellung, Symposium mit Konzert, Vortragsveranstaltung mit Exkursion

7. Juli bis 25. September 2016
Aktionstag Donnerstag 22. September mit Exkursion
Exkursion im Vorfeld 09.09. 2016 im großen Walsertal
Hinweis Vorarlberger Nadelwertholzsubmission 2016 im Dezember

Als Haselfichte wird eine besondere Wuchsform der Gemeinen Fichte bezeichnet, die in den Alpen, dem Bayerischen Wald und dem Böhmerwald vorkommt. Charakteristisch sind Längsrillen und gekreuzte Rillen sowie schmale und verzahnte Jahresringe. Die Ursache der speziellen Wuchsform ist wohl genetisch bedingt. Da die Maserung an Haselnussholz erinnert, hat sich der Name Haselfichte eingebürgert.
Das Holz der Haselfichten ist sehr feinmaserig und zeigt eine besonders gute Resonanz. Deshalb wird es als Klangholz verwendet und seit Jahrhunderten beim Instrumentenbau zum Einsatz gebracht. Die Nutzung von Haselfichten für den Instrumentenbau ist mittlerweile in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Unesco Österreich aufgenommen worden. Seit mehreren Jahren sucht und nutzt der in Tirol beheimatete Verein Forum Haselfichte auch die im Klostertal vorkommenden Bestände der Haselfichten. Diese werden in der Folge für die künstlerische Verwendung als Klangkörper verwendet. Das Wissen um die Haselfichten steht nunmehr im Mittelpunkt eines aus dem Leader-Programm der Europäischen Union geförderten Projekts des Museumsvereins Klostertal. Den Auftakt dazu bildet eine Ausstellung über Haselfichten und ihre Nutzung als Klanghölzer.
Symposium und Konzert mit Haselfichte
Von 22. bis 25. September findet im Klostertal Museum ein Symposium statt, bei welchem Künstlerinnen und Künstler Klangkunstwerke aus im Klostertal gewonnenen Haselfichten herstellen. Gleichzeitig wir ein Workshop mit Schülerinnen und Schülern geplant. Den Abschluss des Symposiums bildet ein Konzert auf den geschaffenen Klanginstrumenten nach einem Auftragswerk des Schnifner Komponisten Gerold Amann.
Aktionstag: Baumerkennungsmerkmalen im Wald und besondere Holzeigenschaften
Am 22. September findet im Klostertal ein Schwerpunkt-Tag zum Thema „Haselfichten. Wertholz aus Vorarlberg“ statt. Nach einem Vernetzungstreffen regionaler Akteure wird am Nachmittag eine Exkursion im Gemeindegebiet von Dalaas durchgeführt. Hier zeigen Experten, wie man „Haselfichten“ bereits im Wald erkennen kann. Anschließend geben verschiedene Impulsreferate einen Einblick über die besonderen holzeigenschaften und deren Verwendung. Eine abschließende Diskussion rundet das Programm ab.

Dauer der Ausstellung: 7. Juli bis 25. September 2016, Öffnungszeiten des Klostertal Museum, Mittwoch und Sonntag, jeweils 14.00 bis 17.00 Uhr
Schwerpunkttag „Haselfichten. Wertholz aus Vorarlberg“: Donnerstag 22. September 2016 mit Exkursion in den Dalaaser Wald.
Kontakt: Museumsverein Klostertal: Obmann Christof Thöny, Arlbergstraße 60a
6752 Wald am Arlberg, +43 664 4911474, christof.thoeny@museumsverein-klostertal.at, www.museumsverein-klostertal.at


Bild: Die „Haselfichte“ ist ein besonderes Wertholzsortiment, das in den Vorarlberger Gerbirgswälder wächst.

Hinweis Vorarlberger Nadelwertholzsubmission 2016
Der Vorarlberger Waldverbandverband führt heuer wieder eine Nadelwertholzsubmission am 09. Dezember 2016 durch. Hier werden Nadel-Wertholzstämme unter anderem auch „Haselfichten“ angeboten. Die Vorarlberger Waldbesitzer sind eingeladen hier besondere Stämme aus ihrem Wald anzubieten. Spezialsäger, Funier- und Wertholzhändler, Tonholzerzeuger und andere Wertholzverarbeiter wie Tischler aus Österreich und den benachbarten Ländern werden eingeladen, die auf einem Lagerplatz aufgelegten Stämme zu bebieten. Schönstes Gebirgsholz wird aus der Gesamtholzvermarktung zum Vorteil von Verkäufer und Kunden heraus filtriert.
Info und Kontakt: Waldverband Vorarlberg, Montfortstraße 9, 6900 Bregenz,
DI Thomas Ölz, +43(0)664/60 259 19 460, thomas.oelz@lk-vbg.at, für den Rundholzverkauf Ing. Edgar Häfele, +43(0)664/60 259 19 461, edgar.haefele@lk-vbg.at 

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Kumm ga luga!

Auch heuer besteht wieder die Möglichkeit sich vor Ort über den Holzbau im Lande bei einigen Beispielen inspirieren zu lassen.

Nutze die Chance bei  tollen Beispielen für Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Gewerbebauten, Aufstockungen, Sanierungen, Dachbodenausbauten.

 

Samstag, 24. September 2016, von 9 – 17 Uhr öffnen Vorarlberger und Schweizer Familien ihre Türen für dich.

 

Link: http://www.holzbaukunst.at/kumm-ga-luaga-2016.html

 

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Wert – Vollholz – Haus

Die alte Holzbautechnik des „Strickens“ wird bei der Zimmerei Gerhard Berchtold Zimmerei aus Schwarzenberg neu gelebt. Mit 30x30 Zentimeter Balken aus Holz aus der Region entsteht eine fantastische urtümlich und gleichzeitig moderne Raumatmosphäre. Die Vorteile von Holz mit gesunder und entstressender Wirkung werden ehrlich mit regionaler Wertschöpfung kombiniert.
Vom Wenigen, das Mehr ist!
Im heutigen Holzbau werden oft Halbfertigprodukte in Kombination mit großflächigen Plattenwerkstoffen (z.B. OSB-Platten) von internationalen Holzhändlern verwendet. Nicht so beim „Wert-Vollholz-Haus“ von der Zimmerei Berchtold vom Schwarzenberg. Die alte Tradition wird neu interpretiert. Die 30X30 Zentimeter Weißtannen-Balken, die vom regionalen Säger, die sogar mit Baumkern geschnitten wurden, bilden die Grundkonstruktion. Die mit Holzdübel und Holzfeder verbundene Konstruktion kommt ohne Plastikfolien, Schrauben oder Kleber aus. Massivholz hat nachweislich beste Dämmwerte und lange Auskühlzeiten und bietet dadurch angenehme warme Oberflächen. Das Holz stammt aus einem Umkreis von 30 km von Schwarzenberg. Der Vorarlberger Waldverband bietet hier als regionaler Rundholzversorger gerne seine Dienste an.
Mehr vom alten, neu gedachten und regionalen Holzbau!
Harald Berchtold hat als Geschäftsführer der Gerhard Berchtold Zimmerei jetzt seine Vision an einem Mehrparteienobjekt am Schwarzenberg verwirklicht. Das Produkt mit der vorbildlich regionalen Kette ist absolut sensationell. Vom Einfamilienhaus bis zum Mehrparteiwohnhaus bis zu drei Stockwerken in allen architektonischen Ausrichtungen von Sattel-, Flach oder Schrägdach ist alles möglich. Wir gratulieren sehr herzlich und freuen uns auf viele solcher gesunden Häuser mit einer ehrlichen regionalen Holzkette.


Bild: Wert-Vollholz-Haus vom Schwarzenberg im Bregenzerwald: Gesund wohnen mit alter Tradition, die modern und neu interpretiert wurde.
Bild "Strick": Holz pur ohne Klebstoffe, Holzschutzmittel oder Farben und Lacke aus Hölzer aus Wäldern aus der Umgebung. Wir gratulieren und freuen uns über viele „Werthäuser“ vom Schwarzenberg.
Bild "Wandaufbau": Konstruktion mit Strick mit Massivholzbalken aus Weißtanne, Holzfaserdämmplatte, Windpapier und Lattung.

Link: https://www.wertvollholzhaus.at/details.php

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Borkenkäfergefahr: Ausflug ist im Gange!

Die Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft in Bayern (LWF) weist darauf hin, dass die erste Generation des Buchdruckers in weiten Teilen Bayerns im Puppenstadium steht und der Ausflug bevorsteht bzw. bereits stattfinden. Die von Vorarlberg benachbarten Gebiete zeigen derzeit zum Glück keine erhöhte Gefährdung. Trotzdem heiß es aufpassen. Kontrollen im eigenen Wald sind sehr wichtig.
In den Bruthölzern in den unteren bis mittleren Höhenlagen (bis 600 m) sind die ersten Puppen des Buchdruckers zu finden. Teilweise haben sich auch schon Jungkäfer entwickelt, die vor dem Ausflug noch einen Reifungsfraß durchführen müssen. Der Ausflug wird in der Kalenderwoche 26 und 27 erwartet.
Anfang Juni begann in den tieferen Lagen der Ausflug zur Anlage der Geschwisterbrut. Die ausgiebigen Regenfälle der letzten Zeit verhalfen zwar den Fichten zu einer guten Wasserversorgung; die Fichten können jedoch dem Ansturm der Käfer an vielen Standorten in vielen Gebieten Bayerns nur bedingt standhalten.
Frischer Befall kann anhand von Bohrmehl am Stammfuß oder an Rindenschuppen, an Einbohrlöchern mit verklebtem Bohrmehl oder auch an austretenden Harztropfen erkannt werden.
Die Bohrmehlsuche ist die sicherste Methode, den Borkenkäfer rechtzeitig zu finden und durch rasche Aufarbeitung des Stammes am Wiederausflug zu hindern.
Empfehlungen
• Befallene Fichten sollten umgehend eingeschlagen und aus dem Wald gebracht werden, um den Ausflug der Jungkäfer und damit den Neubefall weiterer Fichten zu verhindern.
• In den tieferen Lagen bis ca. 600 m schwärmte Anfang Juni der Buchdrucker zur Anlage der Geschwisterbrut aus. Aufgrund der intensiven Regenfälle der letzten Woche ist Bohrmehl jedoch kaum zu finden. Hier ist vor allem nach Harztrichtern und verklebtem Bohrmehl zu suchen.

Borkenkäfermonitoring
In Bayern gibt es ein Borkenkäfermonitoring (Link: http://www.fovgis.bayern.de/borki/).
Die von Vorarlberg benachbarten Gebiete liegen derzeit im grünen Bereich und zeigen zum Glück keine erhöhte Gefährdung. Trotzdem heiß es derzeit aufpassen. Kontrollen im eigenen Wald sind dabei sehr wichtig.

Broschüre gibt Einblick
Die „Waldhygiene“ ist in Nadelholz dominierten Beständen, gerade in Zeiten des Klimawandels von größter Bedeutung. Es ist darauf zu achten, dass so wenig bruttaugliches Material (Stammabschnitte für Buchdrucker, starke Äste und Wipfelstücke für den Kupferstecher) wie möglich im Wald belassen wird. Die rechtzeitige Aufarbeitung vor der Verpuppung der Käfer und der rasche Abtransport des Holzes aus dem Wald sind die wirksamsten und kostengünstigsten Maßnahmen, um weiteren Borkenkäferbefall an stehenden Bäumen zu vermeiden.


Bild: Die Broschüre des österreichischen Waldverbandes kann gerne im Forstreferat der Landwirtschaftskammer bestellt werden (05574/400-419; kristina.spiegel@lk-vbg.at).

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Waldeigentum als Chance und Verpflichtung

Wir konnten den Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Naturgemäße Waldwirtschaft (ANW) Deutschland“ Hans von der Goltz als Referent für einen Vortrag gewinnen.

Termin: 27.06.2016, Beginn: 19:30
Ort: Pfarrsaal St. Karl, Marktstraße 1a, 6850 Hohenems

Wir freuen und über Ihr Interesse und laden alle am Thema interessierte Personen sehr herzlich zur gemeinsame Veranstaltung von Land Vorarlberg und Vorarlberger Waldverein ein.

 

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Gesundheitswirkung Wald

Die österreichweite „Woche des Waldes“ steht heuer unter dem Motto „Best of forest“. Zwei „best ofs“ des Waldes wurden am vergangenen Montag von der Landwirtschaftskammer Vorarlberg zusammen mit dem Land Vorarlberg im „Naturraum“ der Waldschule Bodensee in Bregenz präsentiert.


Sensationell: „Killerzellen“ werden aktiviert
DI Thomas Ölz, von der Landwirtschaftskammer Vorarlberg wies auf die sensationellen Ergebnisse über die Gesundheitswirkung von Wald aus mehreren Untersuchungen hin. Forscher der Nippon Medical School in Tokio fanden beispielweise heraus, dass Waldluft die natürlichen „Körperkillerzellen“ aktiviert. Dadurch können diese dann besser gegen Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien kämpfen. Bereits ein Waldspaziergang vermehrt diese Killerzellen um 50 Prozent.
Link: http://bfw.ac.at/050/pdf/BFW_Bericht147_2014_GreenPublicHealth.pdf

Bau gesünder - Bau mit Holz
Mit Holzanwendungen kann diese Gesundheitswirkung vom Wald in die eigenen Arbeits- und Wohnräume geholt werden. Auch hier gibt es Studien, die die Gesundheitswirkung von Holzräumen untermauern!
Link: http://www.holzbaukunst.at/hbk/pages/GesundesHolz.php

„Workout gegen Burnout“
Die Waldschule Bodensee greift das Thema „Green Care Wald“ auf und bietet nicht nur Waldpädagogik für Kinder, sondern auch speziell Angebote für Erwachsene unter dem Titel „Erwachsenenwald“ und „Gesundheitswald“ an. Mag. phil. Karin Müller-Vögel stellte das neue Angebot für Firmen vor: Die physische und psychische Gesundheitsprävention und das persönliche Wohlbefinden der Menschen in ihrem Arbeitsumfeld steht hier im Mittelpunkt. „Dies ist beispielsweise ein ideales Mittel als Burnout-Vorbeugung“, ist sich Karin Müller-Vögel von der Waldschule Bodensee sicher (Link: http://waldschule-bodensee.at/).

Besondere Produktionsfabrik „Wald“
Landesforstdirektor DI Andreas Amann stellte die Besonderheiten der Fabrik „Wald“ als „best of forest“ vor: Die Produktionsmaschinen sind gleichzeitig auch das Produkt und sind nach einem einfachen dreiteiligen Bauplan konstruiert: Wurzel (Beschaffung – und Fundament) – Stamm (Verteilung und Lager) – Krone (Produktion). Der Maschinenpark erneuert sich dabei von selbst.

Genial einfach – seit Millionen Jahren bewährt
Das Produktionsverfahren ist ebenfalls genial einfach und seit Millionen Jahren bewährt. Aus Wasser und Kohlendioxid und einigen Bodenmineralien wird Zucker und in der Folge Holz produziert. Die Energie für die Produktion beziehen die Produktionsmaschinen von der Sonne. Sie ist kostenlos, wie auch das verwendete Wasser und das Kohlendioxid.
Auch die Abfallstoffe sind besonders: Abgestorbene Blättern, Blüten und Samen werden automatisch recycelt bzw. kompostiert und über den Boden wieder in den Produktionsprozess eingebracht.

Abfallprodukt Sauerstoff!?
Ein weiteres Abfallprodukt der Produktion ist Sauerstoff. Wenige Firmen haben solche Abfallprodukte. Wenn sie kurz die Augen zumachen, können Sie sich auf den Lärmpegel in der Maschinenhalle konzentrieren. Was Sie dabei hören, sind vor allem der Wind, verschiedene Vögel sowie andere Lebewesen welche bei der ständigen Regeneration der Fabrik und der Abfallbeseitigung mitwirken.
In dieser Fabrik werden landesweit jährlich ca. 610.000 Kubikmeter Holz produziert. Die jährlich geerntete Holzmenge von ca. 440.000 Kubikmeter bedeutet für die Waldeigentümer einen Ernteerlös von ca. 28.Millionen Euro.

Auswirkungen der riesigen Fabrik
Solch riesige Fabriken haben natürlich auch Auswirkungen auf ihre Umgebung. Im Fall des Waldes sind es vor allem günstige Wirkungen: Neben der Holzproduktion bietet der Wald attraktiven Lebensraum für eine Unzahl von Lebewesen – er ist das Landschaftselement mit der höchsten Biodiversität. Er schützt vor Lawinen und Steinschlag und bewahrt mit seinen mächtigen Wurzeln auch viele Hänge vor Rutschungen. Die feine Humusschicht ist ein ausgezeichneter Trinkwasserfilter, weshalb der Wald das beste Trinkwasserschutzgebiet ist. Er nimmt auch dem Starkregen seine Spitzen, da er im Jahresdurchschnitt nur etwa 80 Prozent der Niederschläge auf den Boden durchlässt und ein höheres Wasserspeichervermögen als viele verdichtete Kulturböden hat.

Bildunterschrift: Präsentierten die Gesundheitswirkung des Waldes bei der Waldschule Bodensee (v.l.n.r.: DI Thomas Ölz. Landwirtschaftskammer Vorarlberg, Mag. Karin Müller Vögel, Waldschule Bodensee, DI Peter Feuersinger, Bezirksforsttechniker Bregenz, Landesforstdirektor DI Andreas Amann.

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Abschussorgane gesucht

In erster Linie werden zur Durchführung von Zwangsabschüssen die jeweiligen Jagdschutzorgane herangezogen. Im Hinblick auf die Notwendigkeit der Erfüllung der Abschusspläne und in Bezug auf die derzeitige aktuelle Bekämpfung der TBC wurden die Bezirkshauptmannschaften vom Amt der Vorarlberger Landesregierung angefragt externe Abschussorgane gesucht. Die Bezirkshauptmannschaften Bludenz und Feldkirch geben diese Anfrage jetzt weiter.
Voraussetzung für eine Meldung als geeignete Person ist das Vorhandensein einer gelösten Jagdkarte. Eine Aufwandentschädigung ist vorgesehen.
Als Vorarlberger Waldverein unterstützen wir den Aufruf zur Meldung gerne und freuen uns wenn sich viele problemorientierte Jäger melden!
Meldung und weitere Infos: Jagdabteilungen der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft oder Abteilung Landwirtschaft, Amt der Vorarlberger Landesregierung, 05574/511-25112, august.elsensohn@vorarlberg.at

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Energy Globe: Energiewerke aus dem Wald

Die Brüderpaar Bernhard und Tobias Ilg aus Dornbirn wurden für ihr umfassendes Engagement für eine nachhaltige Energieversorgung mit dem Energy Globe Vorarlberg 2016 ausgezeichnet.
Der Wald spielte in der Familie Ilg immer schon eine wichtige Rolle. Viel Freude mit dem Wald haben die heutigen Energiepioniere Bernhard und Tobias Ilg bereits von ihrem Großvater Ulrich Ilg, der auch als aktiver Landwirt und Landeshauptmann immer gerne im Wald arbeitete, mitgenommen. Mit Traktor und speziellem Rückewagen abgestimmt auf die vielfach engen und steilen Forststraßen wurde und wird von den beiden Brüder Ilg viel Holz aus den Dornbirner Waldungen transportiert. Da ergibt sich ein direkter Zugang zu dem vielfach schlecht vermarktbaren Energieholz. Der Einstieg in den neuen Wertschöpfungszweig „Energieservice“  im Rahmen eines Energiecontractingprojektes, bei dem Wärme für eine Wohnanlage produziert wurde, angeboten. Danach wurde ein großer Schritt mit einem eigenen Heizwerk, bei dem über 250 Objekte angeschlossen sind, gesetzt.


Einzige funktionsfähige Anlage dieser Größenordnung in Europa
Gleichzeitig wird auch elektrische Energie in einer Biogasanlage erzeugt. So richtig innovativ wurde die ganze Sache mit einer neuen großen Holzvergaseranlage, welche als einzige in Europa in ihrer Größenordnung im Vollbetrieb geführt wird. . Die Idee zur Anlage entstand, weil das Wärmenetz auch im Sommer Energie fürs Warmwasser bereitstellen muss. Das lässt sich mit der Abwärme aus der Stromproduktion perfekt bewerkstelligen.
Im Vergleich dazu haben die Photovoltaikanlage und das kleine Windrad am Dach fast schon spielerischen Charakter.

Einstellung weitergeben
Besonders erfreut ist man in den beiden Familien der Brüder, dass sie von zahlreichen Gruppen und Schulklassen besucht werden, die sich vor Ort vom breiten Spektrum nachhaltiger Energieproduktion und –nutzung begeistern lassen. Gerade das Weitergeben der Grundeinstellung, dass die erneuerbare Energieproduktion die einzige zukunftsfähige Alternative darstellt, ist dem innovativen Brüderpaar sehr wichtig.

Energy Globe für umfassendes Engagement
Für ihr breit gedachtes Engagement für die Energieautonomie wurden Bernhard und Tobias Ilg mit dem Energy Globe 2016 ausgezeichnet. „Das Vorbild EnergieWerk Ilg ist mehr als ein Leuchtturm, es ist ein sicheres, geradliniges Gehen in eine mach- und leistbare Energieautonomie“, begründet der Vorsitzende der Jury und Geschäftsführer des Energieinstitut Vorarlberg, Josef Burtscher, die Entscheidung zur Vergabe.
Der Energy Globe wird seit 1999 jährlich an innovative Projekte im Energie- und Umweltbereich vergeben. Der Vorarlbergsieger nimmt an der österreichweiten Vergabe des weltgrößten Umweltpreises teil. In Vorarlberg wird der Energy Globe vom Energieinstitut Vorarlberg kuratiert. Heuer wurden in Vorarlberg Projekte von 14 Einreichern juriert.


Bild: Energiegeladene Pioniere: die Gebrüder Ilg wurden für ihr umfassendes Engagement mit dem Energy Globe ausgezeichnet (Quelle Energieinstitut Vorarlberg).

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Funktionierendes Mountainbike - Modell in Vorarlberg

In Vorarlberger haben wir jetzt seit Jahren ein funktionierendes Mountainbikeroutennetz, das beim Land Vorarlberg in der Raumplanungsabteilung, wo auch das Wanderwegekonzept situiert ist, koordiniert wird (Kontakt DI Manfred Kopf, Am der Vorarlberger Landesregierung). Deshalb stößt die die Forderung von Naturfreunden, Alpenverein, Grünen und AK- Präsident Hubert Hämmerle für eine generelle Freigabe von Forstwegen für Mountainbiker sehr auf Verwunderung.

Freiwillige bedarfsgerechte Vertragslösung
Im Vordergrund des Vorarlberger Modells steht die freiwillige Öffnung im Rahmen von Vereinbarungen zwischen Wegerhaltern und Gemeinden. Die gute Zusammenarbeit hat dazu geführt, dass bisher ein zusammenhängendes Netz von mehr als 1.300 Kilometer an Mountainbikerouten beschildert werden konnte. Die ausgewogene Routenplanung berücksichtigt von Anfang an verschiedene Nutzungsinteressen und nimmt besonders Rücksicht auf die heimische Natur- und Tierwelt. Auch Gesichtspunkte für Mountainbiker (z.B. Rundlösungen) werden mitberücksichtig. Die notwendigen Verhaltensregeln werden über die Initiative „Respektiere deine Grenzen“ kommuniziert (Mehr zum Konzept unter http://www.vorarlberg.at/vorarlberg/bauen_wohnen/bauen/raumplanung/weitereinformationen/mountainbike/mountainbike-netzvorarlbe.htm).

Konfliktpotential Singeltrail/Wanderwege
Nachdem es in den Berggebieten nicht nur Forststraßen gibt, sondern viele andere Straßen mit unterschiedlichen Rechtshintergründen (Güterwege, Privatstraßen, etc.) würde das Ziel der Initiatoren für eine generelle Öffnung überhaupt nicht erreicht werden. Im Vorarlberger Modell werden diese verschiedenen Rechtshintergründe mitberücksichtigt. Zudem gibt es das Problem, dass ein Großteil der Mountainbiker gar nicht auf den Forststraßen (maximal als Aufstiegshilfe), sondern auf sogenannten "Singeltrails" fahren möchte. Und hier gibt es ein großes Konfliktpotential mit den Wanderern aber auch mit Naturschutzinteressen.

87 Prozent der Bevölkerung für bedarfsorientierten Ausbau
Bereits 100.000 Österreicherinnen und Österreicher haben die Unterschriftenaktion „Sicherheit im Wald für alle“ unterstützt. Diese Initiative spricht sich für einen bedarfsorientierten Ausbau an Mountainbike-Strecken im Wald, aber gegen eine generelle Öffnung der Forststraßen aus.
Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes GfK stimmen 87 Prozent der Bevölkerung zu, dass Mountainbiken nur auf eigens dafür gekennzeichneten Routen erlaubt sein soll. Satte 84 Prozent lehnen es ab, Mountainbiken generell im Wald zu erlauben.

Öffentliche Förderung
Zu dem Argument, dass wegen öffentlichen Förderungen für Forststraßen ein Anspruch für die Öffnung als Mountainbikerouten besteht hat LK-Präsident Josef Moosbrugger eine klare Antwort: „Forststraßen sind primär Arbeitsplätze zur Bewirtschaftung des Waldes und sind schon aus Sicherheits- und Haftungsgründen sowie zum Schutz von Fauna und Flora nicht als Freizeitwege gedacht. Wer jetzt freien Radverkehr auf allen Forstwegen mit dem Argument fordert, dass Steuergelder investiert wurden, muss sich überlegen, was das generell für alle öffentlichen Förderungen im Land für Folgen hätte. Das kann auch eine Arbeiterkammer nicht ernsthaft befürworten. Das gemeinsam erarbeitete Modellprojekt jetzt aus Eigennutz über öffentliches Interesse zu stellen, lässt den gebührenden Respekt vor der Natur und der heimischen Forstwirtschaft vermissen“.

Link zur Initiative Sicherheit im Wald für Alle: http://www.sicherheitfueralleimwald.at/

Bitte Initiative des Österreichischen Forstvereins unterstützen und online unterschreiben!

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#austriantime mit Weißtannenholz

Auf der Internationalen Tourismusmesse in Berlin (ITB) Anfang März stellt die Österreich Werbung einem internationalen Publikum die neue Werbelinie „#austriantime“ vor. Alle zwei Jahre rückt die „Österreich Werbung“ Facetten Österreichs ins Scheinwerferlicht, die auf aktuelle gesellschaftliche Veränderungen Bezug nehmen und für Urlaubsgäste daher höchst relevant sind.
Aktuell ist dies die wachsende Sehnsucht nach mehr „Eigenzeitlichkeit“: Die Uhren ticken immer schneller, der Leistungsdruck steigt laufend und zunehmend mehr Menschen leiden unter Überarbeitung und emotionalem Stress. Parallel dazu wächst eine ganz bestimmte Sehnsucht: danach, dem Hamsterrad des Alltags zu entfliehen, die Fremdbestimmtheit abzuschütteln und den eigenen Rhythmus wiederzufinden. Österreichs Naturräume bieten ein enormes Potenzial, um diese Sehnsucht zu stillen. Die Gäste erleben unvergessliche Momente. Mit einem Mal gelingt es, zum eigenen inneren Tempo zurückzukehren, neue Kraft und Inspiration zu tanken und sich selbst wieder zu finden.
Am Österreich-Stand soll eben dieses Ankommen erlebbar werden: Auf einer großen, interaktiven Naturfläche entstand durch echte Bäume und Pflanzen eine „österreichische“ Naturlandschaft, die zum Verweilen einlud – und Besuchern einen Moment des Innehaltens erleben lässt.
Nimm dir die Zeit, die es braucht
Der Holzkünstler Markus Faißt aus dem Bregenzerwald hat eigens für die ITB Holzelemente entworfen und produziert. Mittels modernster Lasertechnik wurden Gedanken und Sätze in das Holz gefräst: „Komm an und atme auf“, „Genieße den ersten Schluck, ein Lächeln des Willkommens, einen festen Händedruck“ oder „Nimm dir die Zeit, die es braucht.“ Die „austrian time“ möchte den Menschen eine Auszeit bieten, eine Art „Reise zu mir“ erlauben.
Ausstrahlung mit Weißtanne
Und hier kommt die Weißtanne ins Spiel. Markus Faißt hat für eine echte authentische Ausstrahlung der Holzelemente Weißtannenholz verwendet. Es wurden absolute Filetstücke aus dem Bregenzerwald verwendet: geformt in schlichte und präzise Würfel und Langkörper mit Vollholz mit einer ganz raffinierten Veredelung mit einer sägerauen Oberfläche. Rau, das heißt ja auch: sinnlich, offen, einladend! Damit kann die „Austrian-time“ gut transportiert werden. Es wird Lust gemacht seine Sinne zu schärfen, zu sehen, zu hören, zu riechen, zu tasten und zu spüren.
Erfolgreiche Bilanz
Nach intensiven und erfolgreichen Messetagen in Berlin gab es noch einen besonderen Grund zur Freude: Der ITB-Auftritt für Österreich erhielt die Auszeichnung als bester europäischer Stand.

Interview mit Markus Faißt auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=_982FpolnDQ&feature=youtu.be

Bild: Würfel und Langkörper aus Weißtannen standen auf der weltgrößten Tourismusmesse in Berlin für die neue „Eigenzeitlichkeit“ in Österreich.

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Holzeinschlagsmeldung: Holz derzeit knapper!

Nach der neusten Holzeinschlagsstatistik ging der Rundholzeinschlag in Vorarlberg im Jahr 2015 von 362.000 Festmeter auf 301.000 Festmeter um 17 Prozent zurück.
Das hat zum großen Teil mit dem Rückgang der Schwachnutzholzpreise in Folge des Sturmes „Niklas“ im letzten Jahr Ende März in Süddeutschland und Teilen Österreichs zu tun.
Aufgrund des heurigen milden Winter werden derzeit im Bauernwald geringere Holzmengen genutzt. Die Holzbringung über nicht gefrorene Felder würde zu hohen Flurschäden führen.
In der benachbarten Schweiz  führte zusätzlich die Auflösung der Frankenfixierung im letzten Jahr zu Holzeinschlagsrückgängen von über 30 Prozent!! Damit werden die Holzmengen am Nutzholzmarkt aber auch am regionalen Energieholzmarkt knapper!!
Hohe nachhaltige Reserven
Im Vorarlberger Wald stehen noch sehr hohe nachhaltige Ressourcen zur Verfügung. Die Nutzung könnte nach der Österreichischen Waldinventur in Vorarlberg auf ca 500.000 Erntefestmeter gesteigert werden. Damit würde nur der jährliche Zuwachs genutz und nicht in den hohen Vorrat unserer Wälder eingegriffen werden.
Das Forstreferat in der Landwirtschaftskammer geht, wenn die Preise bei Nutzholz und Energieholz anziehen, wieder von steigenden Nutzungsmengen aus. Ein professioneller Holzvermarktungsservice wird dazu im Waldverband Vorarlberg allen Waldbesitzern angeboten.
Presseaussendung Landwirtschaftskammer März 2016

Kontakt Holzvermarktungsservice: Waldverband Vorarlberg, Ing. Edgar Häfele, 05574/400-461, 0664/9153514, edgar.haefele@lk-vbg.at, DI Peter Nenning, 05574/400-462, 0664/5048066, peter.nenning@lk-vbg.at; www.waldverband.at und Daniel Flatz, 0664/4744526, daniel.flatz@hotmail.de


Bildunterschrift: Derzeit steht weniger Nutz- und Energieholz am Holzmarkt zur Verfügung. Bei steigenden Preisen wird beim Holzvermarktungsservice der Landwirtschaftskammer wieder mit einem anziehen des Holzeinschlages gerechnet.

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Einladung zu Wald-Wild-Windkraft Waldbegehung

Einladung zu unseren Nachbarn ins Oberallgäu

Die Arbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften Oberallgäu sowie die Jagdgenossenschaft Wildpoldsried laden recht herzlich am Samstag, den 23. April 2016 um 9.30 Uhr zu einer Waldbegehung ein.

Termin und Treffpunkt
Samstag, 23. April 2016, 9.30 Uhr, Treffpunkt ist das Feuerwehrhaus in Wildpoldsried (Marktoberdorfer Straße). Zum Abschluss wird zu einer Brotzeit im Feuerwehrhaus eingeladen. Ende ist gegen 15.30 Uhr.

Bus und Anmeldung
Wir organisieren einen Bus mit Einstiegsstellen in den Räumen Bludenz, Feldkirch, Dornbirn und Bregenz. Wir bitten um Anmeldung bis spätestens 13. April in der Geschäftsstelle des Vorarlberger Waldvereins: Walter Fitz, 0650/4850178, waldverein@dornbirn.at;

 

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Waldbau mit der Büchse in Egg

Die Ortsgruppe Egg des Vorarlberger Waldvereins hält am 18. Februar 2016, um 20:15 Uhr im Rettungsheim Egg ihre Vollversammlung ab. Helmut Gmeinder aus Möggers hält dabei ein Referat mit dem Thema "Waldbau mit der Büchse".

Alle Interessierten sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen!

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Alpine Schutzwaldpreisverleihung: Sicherheit verlangt stabile Schutzwälder

Anlässlich der Verleihung des Alpinen Schutzwaldpreises Ende Jänner, in Toblach/Südtirol verwies Landesrat Erich Schwärzler besonders auf die große Bedeutung intakter Schutzwälder in den Bergregionen als Lebensgrundlage für Einheimische und den Tourismus. Er forderte einmal mehr die Wintersportler und Liftbetreiber auf, im Interesse der Sicherung der Siedlungsräume und des Lebensraumes des Wildes konsequent darauf zu achten, dass das Schifahren im Wald verboten ist.

Nächstes Jahr in Vorarlberg
Auf der Preisverleihung wurden erfolgreiche und innovative Projekte aus Südtirol, Bayern, Österreich und Schweiz ausgezeichnet. Organisator der Veranstaltung ist die Arge der alpenländischen Forstvereine, der auch der Vorarlberger Waldverein angehört. Hauptsponsor der Veranstaltung ist die Versicherungsgruppe Helvetia. Nächstes Jahr findet die Preisverleihung in Vorarlberg in Vandans im neuen Illwerkezentrum Montafon statt.


Variantenskifahren im Wald und generell auf Verjüngungsflächen verboten
Landesrat Schwärzler appellierte im Interesse der Sicherheit und der Achtung der „Kinderstube“ Wald nur markierte Pisten und Schirouten zu benützen. Bei Variantenfahrten durch den Wald können die empfindlichen Jungpflanzen direkt geschädigt werden. Wenn beim „Freeriden“ oder „Skitouren“ in ruhige Lebensräume von Wild eingefahren wird, kann es zu energieintensiven Fluchtreaktionen und Vertreibungen kommen, die in Folge zu Verbiss- und Schälschäden am Wald führen können.


Südtiroler Schutzwaldpate für die Tanne
Zum ersten Mal wurde von der Arbeitsgemeinschaft Alpenländischer Forstvereine die Auszeichnung „Schutzwaldpate“ verliehen. Seelsorger Hans Oberhammer aus der Gemeinde Taisten in Südtirol, der sich auch sehr für die Tanne einsetzt, wurde damit ausgezeichnet. Dass „Pfarrer Hans“ besonders der Wald, die Natur und Umwelt am Herzen liegt, ist weit über die Pfarrgrenzen hinaus bekannt. Auf seinen Pfarrbriefen finden sich nicht nur die Ankündigungen von Messen, Hochämtern und Beichtmöglichkeiten, sondern auch Hinweise auf Vorträge und Weiterbildungsveranstaltungen rund um das Thema Wald. Und in seinen Predigten geht er bisweilen auch auf die Belange des Waldes ein. Rund um das Pfarrhaus hat Pfarrer Oberhammer die verschiedensten heimischen Laubhölzer und Sträucher eigenhändig mit Erfolg gepflanzt und auch wenn es zu Wildschäden kommt, wird er aktiv und fordert mitunter die Jäger per Pfarrbrief auf, die Wildschäden einzudämmen und jagdlich einzugreifen. Die Tanne ist der erklärte Lieblingsbaum Oberhammers. Sie ist „sein“ Baum, weil sie auch im Schatten gedeihen kann und sobald sie genügend Licht bekommt, zu einem starken stattlichen Baum heranwächst.


Link zu Kurzfilm auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=onbplaqN-o4&feature=youtu.be

Bild: Im nächsten Jahr findet die „Alpine Schutzwaldpreisverleihung“ in Vorarlberg statt. Offizielle Übergabe vom südtiroler Landesrat Arnold Schuler an Landesrat Ing. Erich Schwärzler mit einem „Schnapsfasserl“ zu Stärkung.

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Ökonomie und Ökologie im Einklang

Die Orientierung an den natürlichen Wachstumsabläufen bringt Ökonomie und Ökologie in der Waldbewirtschaftung in den Einklang, war eine die Grundaussage des Referats von Pater Johannes Wohlmacher, Leiter des Forstbetriebes des Stiftes Schlägl in Oberösterreich.
Das Interesse für die zwei Vorträgen mit den Ortsgruppen des Waldvereins in Egg, hinterer Bregenzerwald und Großes Walsertal war ausgesprochen groß. Pater Johannes Wohlmacher ist auch Präsident des Österreichischen Forstvereins und führt den Forstbetrieb des Stiftes Schlägl nach den Grundsätzen des naturnahen Waldbaues. Konsequent werden die natürlichen Wachstumsabläufe ausgenutzt. Unter dem Begriff „biologische Automation“ lässt man die Natur arbeiten.

Lesen Sie in der nächsten Waldzeitung weiter was Johannes Wohlmacher zum Erfolgsfaktor Personal meint und welche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung gegeben sein müssen!

Bild: Pater Johannes Wohlmacher, Leiter des Forstbetriebes des Stiftes Schlägl und Präsident des österreichischen Forstvereins vor vollem Saal im Sicherheitszentrum Bezau: Er zeigte die ökologischen aber auch ökonomischen Erfolge der naturnahen Waldbewirtschaftung eindrücklich auf.

 

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Zertifizierter Bergwald-Manager/in

Die Arbeitsgemeinschaft Alpenländischer Forstvereine bietet Fachfortbildungslehrgang „Bergwaldmanager/in“ an. Mit dem Besuch der zwei Basismodule erhält man bereits das Zertifikat „Bergwaldmanager/in“. Danach man eine Reihe von möglichen Aufbaumodulen im Netzwerk der Bergwaldmanager/innen besuchen.
Teilnehmen können alle interessierten Personen aus dem deutschsprachigen Alpenraum, die sich mit Schutz- und Bergwaldmanagement befassen und Naturraummanagement begleiten.

Die zwei Basismodule finden in unserer Nachbarschaft in der Försterschule in Maienfeld statt (Modul 1, 1.-3.3.2016, Modul 2, 10.-11.5.2016).
Link mit weiteren Informationen und Download: http://www.arge.forstvereine.eu/bergwaldmananger.html

Die mögliche Anmeldefrist wurde bis Ende Jänner 2016 verlängert! Nutzen Sie die Möglichkeit der qualifizierten Weiterbildung!

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