2015

Bundesrechnungshof: Schutzwald instabil

50 % der Schutzwaldfläche werden in Vorarlberg als instabil bewertet. Das ist der höchste Anteil von den drei beleuchteten Bundesländern. Auf 62,5 % der Fläche fehlte in Vorarlberg die notwendige Verjüngung. Hauptgrund ist der Wildeinfluss. Hier braucht es einen gezielten und effizienten Einsatz von Maßnahmen im Rahmen der Landesjagdgesetze.
Die 18 bis 20 EUR/ha Jagdertrag pro Jahr stehen in einem sehr schlechten Verhältnis zum Ertrag aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung mit ca. 308 EUR/ ha und Jahr und ganz besonders schlecht mit den Schutzwalderträgen für die Allgemeinheit im Ausmaß von 3.500.- pro Hektar und Jahr

Ziele der Prüfung waren der Bundesrechnungshofes war die Beurteilung des Zustands und der Erfüllung der Schutzfunktion der Schutz– und Bannwälder in Salzburg, Tirol und Vorarlberg sowie der Umsetzung und Finanzierung der vorhandenen Maßnahmenprogramme.

Hier können Sie den Bericht des Bundesrechnungshofes downloaden.

Bild: Alarmierend: Schutzwald insbesondere wegen zu hohem Wildeinfluss instabil!

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Ausschreibung Vorarlberger Schutzwaldpreis 2016

Das Land Vorarlberg schreibt für 2016 wieder einen Schutzwaldpreis aus. Bewerbungen können bis Freitag, 15. Jänner 2016 eingereicht werden. "Einmal mehr wollen wir die verantwortungsbewusste Bewirtschaftung des Waldes sowie beispielhafte Leistungen im bzw. für den Schutzwald gebührend würdigen. Dieser Preis ist ein fester Bestandteil der Vorarlberger Schutzwaldstrategie", sagt Landesrat Erich Schwärzler.

Preisverleihung:
Die Preisverleihung findet anlässlich der Vorarlberger Schutzwaldtagung am Montag, 21. März 2016 statt.

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Vorarlberger Nadelwertholzsubmission 2015: Spitzenpreise „Fichte 600.-/fm“

Bei der fünften Vorarlberger Nadel - Wertholzsubmission wurden von mehreren Käufern insgesamt 140 Festmeter mit sehr guten Preisen beboten. Der Durchschnittspreis lag mit 210.- pro Festmeter nochmals um 15.- Euro höher als im letzten Jahr. Mit 600.- pro Festmeter konnte für vier Fichtenstämme ein absoluter Höchstpreis erzielt werden. Die Stämme stammen aus einer Höhenlage von ca 1300 Meter Seehöhe im Gemeindegebiet von Raggal (Agrargemeinschaft Raggal) und aus dem Laternsertal (Agrargemeinschaft Rankweil).
Für eine Gebirgslärche aus dem Gemeindegebiet von Nenzing gab es einen sehr attraktiven Höchstpreis von 324.- pro Festmeter. Die nicht so guten Qualitäten bei Lärche und auch bei Fichte fanden allerdings kein Kaufinteresse und wurden nicht beboten. Die Tanne erreichte mit einem Durchschnittspreis von 148.- pro Festmeter und Höchstgeboten bis 184.- pro Festmeter ein befriedigendes Ergebnis.
Der Vorarlberger Waldverband als Organisator der Submission zeigte sich mit dem erzielten Ergebnis sehr zufrieden. Der Ruf von Vorarlberg als Herkunftsland für gute Gebirgsholzqualitäten im Nadelholzbereich wird mit den Submissionsergebnissen weiter gestärkt.

Für weitere Informationen stehen wir ihnen gerne zur Verfügung:
Waldverband Vorarlberg, DI Thomas Ölz, Geschäftsführer Vorarlberger Waldverband, 05574/400-460, 0664/6025919460, thomas.oelz@lk-vbg.at
Für den Submissionsplatz: Ing. Edgar Häfele, +43(0)664/6025919461, edgar.haefele@lk-vbg.at;

Bild: Im Vorarlberger Gebirgswald gibt es absolute Spitzenqualitäten: Die Höchstgebote lagen heuer bei der fünften Vorarlberger Nadelwertholzsubmission bei 600.- Euro pro Festmeter (Fotoquelle: Waldverband Voralberg).

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e5 -Aktion „an Oigena Christbaum“

In der energiebewussten und klimafreundlichen Gemeinde Sulzberg hat sich das e5 Team Gedanken zur Vermarktung von regionalen Produkten gemacht. Jetzt wird mit dem Christbaum aus dem Sulzberger Wald begonnen.
Sulzberg zählt zu den energiebewussten und klimafreundlichen Gemeinden und ist seit 2013 e5 Gemeinden Mitglied. Die Nutzung von regionalen Produkten spart Energie, ist klimafreundlich und bringt zusätzlich Wertschöpfung in die Region. Jetzt hat sich in der Vorweihnachtszeit das Angebot von Christbäumen aus dem Sulzberger Wald angeboten.
Wald und Jagd funktioniert
Die Entnahme von Jungbäumen kann deshalb aus dem Wald gemacht werden, weil die Jäger am Sulzberg einen biotopangepassten Wildbestand pflegen. Der übermäßige Wildverbiss ist damit kein Thema. Die Fichten, Buchen und wildempfindlichen Tannen können ohne Probleme aufwachsen und werden im Rahmen der Waldpflege jetzt auch als Christbäume verwendet.
Dorfleben
Der Christbaum kann nach den eigenen Wünschen bei der Gemeinde über das Internet oder per Telefon bestellt werden. Am ersten Sulzberger Christbaummarkt am 12. Dezember 2015 von 9 – 13 Uhr stehen dann für alle Interessenten Bäume zur Verfügung. Dazu gibt es wärmende Getränke und Raclette und es wir zum Verweilen unter Sulzberger Bäumen eingeladen.
Christbaum-Loben
Der Brauch des Christbaumlobens könnte heuer in Sulzberg eine neue Facette bekommen, so nach dem Motto „Schön ist, was hier gewachsen ist“. Und wer heuer „an Oigena“ in der Wohnung, dem ist neben dem „Schnäpsle“ auch das „Lob“ unserer Umwelt sicher. Auch kann man sich selber sicher sein, das man keinen möglicherweise Pestizid behafteten Baum aus Osteuropa im Wohnzimmer hat.


Bild: Aufgrund verantwortungsbewusster und guter Jagd können in der e5 Gemeinde jetzt Christbäume direkt aus den Sulzberger Waldungen angeboten werden (im Bild die Initiatoren der Aktion im Jungwald in Sulzberg)


Link zur Homepage der Gemeinde Sulzberg: http://www.sulzberg.at/system/web/news.aspx?menuonr=219788285&detailonr=224936916

 

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Unterstützung für Aufforstungsprojekt in Malawi

Im heurigen Jahr wird zusätzlich ein Sozialprojekt von „Bruder und Schwester in Not“ in einem der ärmsten Länder der Welt unterstützt. Mit einem Spendenbeitrag von 3.- Euro für eine Box „Weihnachtszünder“ wird ein Aufforstungsprojekt mit Holz- und Nutzpflanzen in Malawi in Südostafrika unterstützt. Die Zündholzboxen werden bei allen „Ländle“-Christbaumproduzenten aufgelegt. Die Aktion wurde gemeinsam zwischen dem „Ländle Qualitätsprodukte Marketing“, der Landwirtschaftskammer Vorarlberg, den Vorarlberger Christbaumproduzenten und der Organisation „Bruder und Schwester in Not“ der katholischen Kirche in Vorarlberg initiiert.

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

 

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Vorarlberger Christbaumproduzenten - „Lug druf“

Wir freuen uns sehr, dass Sie sich für die regionale Produktion und Vermarktung interessieren. Nur Christbäume, die mit dem „Ländle“ Christbaumstern gekennzeichnet sind, stammen garantiert aus Vorarlberg. Die Vorarlberger Produzenten bieten ihre Christbäum ab Hof oder direkt ab der Christbaumkultur an. Auch mehrere Agrargemeinschaften bieten in ihrer Region eigene Verkaufstage vor Weihnachten an (Verkaufsstellen auf www.weihnachtsbaum.at oder unter www.laendle.at im Einkaufsführer)
Leider wird am Markt ziemlich unverblümt versucht, den Kunden zu täuschen. Ganz besonders ungeniert geht damit beispielweise der Großhändler und Großproduzent „Tannenhof Wohlgenannt“ um (Diese Firma betreibt über 30 Verkaufsstände in Vorarlberg). Mit der Werbeplakatierung „Vorarlberger Christbaumzüchter“ an den Ständen werden weit über 90 Prozent aus ungarischen Plantagen verkauft. Damit wird klar versucht, den Kunden zu täuschen.

Vorteile für die Kunden von „Ländle“ Bäumen
+ Frische: Die Bäume werden zeitnah zum Verkauf geschnitten und nach lauf nachgeschnitten.
+ Erlebnis: Bei vielen Anbietern kann direkt in der Kultur ausgewählt und der Baum geschnitten werden
+ Ökologische Produktion: Im Gegensatz zur Plantagenproduktion sind bei der kleinflächige Produktion in Vorarlberg
    eigentliche keine Spritzmittel notwendig.
+ Umweltfreundlich und Wertschöpfung im Lande: Weniger Verkehr und geringere CO2-Emissionen und eine regionale Wertschöpfung für einen Nebenverdienst in der Land- und Forstwirtschaft wird unterstützt.

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Einladung Nadel-Gebirgswertholz 2015

Am 11. Dezember 2015, ab 9:30 Uhr im Gasthaus Gasthof Löwen Kohlgasse 1 in 6800 Feldkirch
Derzeit läuft die Besichtigungs- und Angebotsfrist bis zum 11. Dezember 2015. Alle die sich für den Ablauf der Submission bei der Angebotsöffnung interessieren, sind herzlich eingeladen bei der Veranstaltung am 11.12. im Gasthaus Löwen in Nofels teilzunehmen.
Am Samstag den 12. Dezember können die Stämme von 14:00 bis 16:30 öffentlich mit den erzielten Ergebnissen beim Submissionsplatz der Agrargemeinschaft Altenstadt (Paspelstraße/Brettergatter, Feldkirch) besichtigt werden.
Kontakt und weitere Informationen: Waldverband Vorarlberg, Ing. Edgar Häfele, 06664/6025919-461, edgar.haefele@lk-vbg.at

Bild: Die Ergebnisse der Wertholzversteigerung können etweder live auf der Submission in Gasthaus Löwen in Nofels verfolgt werden. Im Nachinein können die Stämme mit den erzielten Ergebnissen am 12.11. auf dem Submissionslagerplatz bei Forsthof der Agrar Altenstadt zwischen 14:00 und 16:30 besichtigt werden.

 

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In eigener Sache - Ausschreibung Geschäftsführer/in

Vom Vorarlberger Waldverein wird ab 1. Jänner 2015 ein Geschäftsführer/in mit einem Beschäftigungsausmaß von ca. 50 % angestellt. Die Details der Bewerbung können Sie aus der Stellenausschreibung im Download entnehmen.

Das Team des Vorarlberger Waldvereines freut sich über Ihre Bewerbung bis spätestens 1. Dezember 2015 (bitte online an waldverein@dornbirn.at)

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Kurzfilme Holz

Von der Vorarlberger Holzbaukunst werden derzeit Kurzfilme im Vorspann zu "Vorarlberger Heute" im ORF gesendet. Unter dem Motto "4 Architektinnen und ein Bauhernnfall"  werden mit Kabarettist Markus Linder die pro Holz Argumente originell, kurz und prägnat aufgearbeitet.

Einen Link zu Clip "Kosten und Umwelt" mit den Themen Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=vUdIJV6Zlhs

Alle weiteren können Sie über die Homepage der Vorarlberger Holzbaukunst aufrufen: http://www.holzbaukunst.at/hbk/pages/start.php

Die Vorarlberger Waldbesitzer unterstützen mit dem "Holzwerbecent" die Vorarlberger Holzbaukunst im regionalen Wertschöpfungsnetz mit!

 

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Nachhaltiges Holz gegen billiges Heizöl

Holz ist im Betrieb zwar immer noch billiger als Heizöl, aber ein finanzieller Anreiz für einen Umstieg fehlt derzeit komplett. Haben Sie ein ökologisches Gewissen? Ist Ihnen der Klimaschutz persönlich etwas wert? Welche Rahmenbedingungen brauchen wird oder macht die Energiewende jetzt Pause?
Am Mittwoch den 11.11.2015 diskutieren wir um 20:00 Uhr in der Waldschule Bodensee in Bregenz im Rahmen der derzeitigen Vorarlberger Klimatage „Wir sind Klima“ darüber (ab 19:30 Uhr Fakelbegleitung ab Haltestelle Landesbibliothek).

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Mischwald mit unterschiedlichen Stammstärken!

Anlässlich der Forstmesse Austrofoma ging heuer die Exkursionsfahrt der des Vorarlberger Waldvereins und der Landwirtschaftskammer Vorarlberg in den Böhmerwald. Unter Führung des Forstmeisters des Stiftes Schlägl DI Johannes Wohlmacher, der gleichzeitig auch Präsident des Österreichischen Forstvereins ist, wurden verschiedene Waldbilder im Stiftwald angeschaut. Im Stiftswald wird jetzt bereits über mehrere Jahrzehnte mit einer Zielstärkennutzung der Altersklassenwald konsequent in einen mehrschichtigen Mischwaldbetrieb mit Fichte-Tanne-Buche umgestellt. Als Endziel dieser immer mehr ungleichaltrig werdenden Mischbeständen steht der Plenterwald. Alle Bäume werden vom Revierförster nach Zielstärke (nicht nach Alter) ausgewählt. Der erhöhte Aufwand in Planung, Auswahl und Holzbringung wird mit der erzielten Naturverjüngung und der erhöhten Betriebssicherheit in den Waldbeständen mehr als wettgemacht. Natürlich ist auch hier eine der Grundvoraussetzungen einen angepassten Schalenwildbestand zu haben. Dies wird beim Stift Schlägl durch die klar möglichen Vorgaben in der eigenen Selbstbewirtschaftung erreicht.

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130.000 Kinder pro Jahr im Wald – Neue Außenstelle der Silbertaler Waldschule

Bei der Silbertaler Waldschule wurde zur 10 Jahresfeier eine neue Außenstelle in Talnähe am "Borgkopf" eröffnet. Die österreichische Pionierin der Waldpädagogik Dr. Elisabeth Johann ging als Festrednerin auf die erfolgreiche Entwicklung der Waldpädagogik in Österreich ein. Heute wird der Wald etwa 130.000 Kinder pro Jahr in 8.500 Führungen in Österreich näher gebracht. Die Silbertale Waldschule ist dabei eine von 50 Waldschulen in Österreich. Die Leiterin der Silbertaler Waldschule DI Sylvia Ackerl freute sich sehr über die Eröffnung der neuen Außenstelle durch Landesrat Ing. Erich Schwärzler mit Landesforstdirektor DI Siegfried Tschann.

Kontakt Führungen und Veranstaltungen: Stand Montafon, Montafonerstraße 21, 6780 Schruns, +43 (0) 55 56 / 721 32, sylvia.ackerl@stand-montafon.at, www.stand-montafon.at/waldschule.

Bild: Bei der Eröffnung der Außenstelle „Borgkopf“ der Silbertaler Waldschule. Im Bild in der Mitte die Leiterin DI Sylvia Ackerl mit Landesrat Ing. Erich Schwärzler und weiteren Vertretern des Standes Montafon und Gratulanten aus Vorarlberg.

 

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Natürlich Wald und Holz!

Natürlich Wald und Holz!
Die regional nachwachsende Ressource Holz hat als Baustoff und Energieträger eine sehr große Bedeutung. Auf die traditionelle naturnahe Waldbewirtschaftung sind die über 6.000 Vorarlberger Waldbesitzer stolz. „Natürlich selbstverständlich“ sollte die Verwendung des Rohstoffes und Energieträgers, der vor unserer „Haustür“ wächst, sein.
Viel Action unter dem Thema „Natürlich Wald und Holz“ gibt es dazu am Freitag den 02.Oktober 2015 auf dem Dornbirner Marktplatz.
Neben Motorsägenvorführungen gibt es einen Holzspaltwettbewerb für alle zum Mitmachen. Es muss von einem Holzstück ein vorgegebenes Gewicht abgespalten werden. Tolle Preise gesponsert von Inside Dornbirn, Forst- und Gartentechnik Böhler und dem Vorarlberger Waldverband können gewonnen werden. Sehr kreativ geht es in der Kinderbastelecke zu. Hier können aus verschiedenen Waldfrüchten sehr schöne Herbstdekorationen gebastelt werden.
Buchenbox
Das Buchenholz ist in den letzten Jahren etwas aus der Mode gekommen. Wir zeigen Ihnen in einer eigens angefertigten Buchenbox, wie ansprechend modern heute die heimische Buche eingesetzt werden kann.

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse!


Natürlich Wald und Holz, Freitag 02. Oktober, 14:00 bis 18:00, Dornbirner Marktplatz;


Bild: Motorsägenvorführungen und allerlei Action zum Thema „Natürlich Wald und Holz“ gibt es am Freitag, den 02. Oktober von 14:00 bis 18:00 Uhr am Dornbirner Marktplatz.

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Neuer Obmann

In der konstituierenden Ausschusssitzung am 17.09.2015 wurde der bisherige Geschäftsführer Mag. Ing. Walter Amann einstimmig zum neuen Obmann gewählt. Weiters wurde in den Vorstand DI Joachim Erhart als Obmannstellvertreter, DI Thomas Ölz als Kassier und Georg Nenning aus Hittisau als Beirat aus den Mitgliedern gewählt.
Wir gratulieren sehr herzlich und danken dem bisherigen Obmann Bürgermeister Arnold Hirschbühl für sein Engagement.

Bild: Der neue Obmann Walter Amann mit dem alten Obmann Arnold Hirschbühl.

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Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft an Fritz Trippolt

Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft an Fritz Trippolt
Aktive urbane Waldbesitzer
Vorarlbergs Wald ist sehr kleinstrukturiert mit sehr vielen kleinen Waldbesitzern. Die Gruppe der so genannten „urbanen“ oder auch „hoffernen“ Waldbesitzer, die keinen oder nur einen geringen Bezug zur Waldwirtschaft haben, wird größer. Setzt sich diese Entwicklung fort wirkt sich dies sehr negativ auf die Ressourcennutzung und auch auf die Waldfunktionen aus. Dass es in dieser „Gruppe“ auch anders gehen kann, zeigt Fritz Trippolt aus Bregenz. Er führt am Pfänder bei Bregenz auf seinen 7,2 ha Waldfläche mit viel Leidenschaft eine aktive Waldbewirtschaftung durch. Die meisten Arbeiten führt er dabei selbst durch. Bei Bedarf hat er inzwischen auch schon seine beiden Söhne von der schönen Arbeit im Wald infiziert.
Im Hauptberuf unterrichtet Fritz Trippolt an der HTL in Bregenz Maschinenbau. Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit hat er mit seinen Schülern auch schon Umlenkrollen für Seilwinden gefertigt.Sein Wissen über die Waldarbeit hat er sich durch viel Praxis im Wald, im nahen Kontakt mit dem dem Vorarlberger Waldverband und der Forstbehörde angeeignet. Sein Hobby ist ganz das Segeln. Hier kennt man die Trippolts am Bodensee für ihre Leistungen. In 4000 Stunden hat er seine „Runag“ renoviert. Die „Runag“, natürlich ganz aus Holz, gilt als eine der ältesten Rennjachten in Europa.
Die Waldflächen liegen auf eine Seehöhe von 700 bis 900 Meter. Durch die Hangneigung von 30% - 60% und besonders der Geologie (Molassezone) sind die Waldflächen rutschungsgefährdet und deshalb als Schutzwald ausgezeichnet.
Der Fichten-Tannen-Buchenwald ist die Leitgesellschaft in diesem Wuchsgebiet, wobei im randalpinen Klima die Tanne ihr Optimum aufweist. Kleinflächig kommen anthropogen bedingte reine Fichtenbestände vor, welche langfristig in Dauerwald übergeführt werden sollen. Die Bestandesumwandlung erfolgt hier durch zusätzlich die künstliche Einbringung von anderen Mischbaumarten – speziell der Weißtanne.
Erkannt Wald/Wild Problematik
Auch die Problematik des Wald/Wild-Problems hat er schnell erkannt. Er hat selbst die Jagdprüfung abgelegt und ist nun in der Lage den Wildeinfluss in Kooperation mit der lokalen Jagdgesellschaft selbst zu regulieren.
Stück Natur erhalten
Viel wichtiger wie das Zusatzeinkommen ist für Fritz Trippolt die Freude an der Arbeit im Wald dar. Neben der Selbstversorgung mit Stückholz tritt er in der Ofenholzinitiative des Waldverbandes auch als Ofenholzanbieter in Bregenz auf. Besondere Freude machen ihm auch selbst designte Möbel aus Holz aus dem eigenen Wald. Auch Geschenke für Freunde sind dabei erfreuliche Nebeneffekte.
Herr Trippolt nutzt etwa 70 bis 100 Festmeter Holz pro Jahr. Etwa 15 Festmeter davon verwertet er für die Ofenholzbereitstellung und das Fertigen von Möbeln und ähnlichem. Aus den „Abfällen“ werden dann auch noch Anfeuerungshilfen, die er „Ofenkekse“ nennt, produziert.
In einem Interview mit der Landwirtschaftskammer sagte er: „Die Arbeit im Wald ist für mich ein wun¬derbarer Ausgleich. Dieses Stück Natur zu erhalten und zu pflegen ist ein Privileg und macht enorm viel Freude”
Es ist sehr erfreulich, dass es in der Gruppe der „urbanen“ und „hoffernen“ solche aktive Waldbesitzer gibt. Herr Fitz Trippolt gilt hier als absolut positives Beispiel. Auf diese Weise können wir eine aktive Waldbewirtschaftung auf der Fläche mit einer regionalen Wertschöpfungskette erhalten. Ganz besonders wichtig im Gebirgsland Vorarlberg sind die damit verbundenen positiven Auswirkungen auf den Schutzwald.

Bild: Engagierter Waldbesitzer Frirtz Trippolt aus Bregenz erhält Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft. Im Bild bei der Staatspreisverleihung mit Ehefrau in Ried im Innkreis mit Bundesminister Andrä Rupprechter und dem Obmann des Bundeswaldverbandes Rudolf Rosenstatter.

 

Auf seiner Holzsportjacht Runag: https://www.youtube.com/watch?v=nWFyNFOD-L4

 

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Unterstützung für die Esche!

Das Eschentriebsterben tritt mittlerweile flächendeckend in Österreich auf und schädigt die Bestände der Esche schwer. Wie zahlreiche Untersuchungen in Österreich und anderen europäischen Ländern gezeigt haben, ist die Befallsintensität stark vom Genotyp der Eschen abhängig, und es gibt eine sehr hohe erbliche Komponente der Resistenz. Es wird vermutet, dass einzelne, nur wenig vom Triebsterben befallene Eschen (etwa 1%) gegenüber dem
Krankheitserreger hoch resistent sind. Da diese Bäume nur vereinzelt vorkommen, können sich auf natürlichem Wege aber keine resistenten Baumpopulationen entwickeln. Aus diesem Grund hat das BFW gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur Wien ein Projekt gestartet, um resistente Bäume in ganz Österreich aufzuspüren, zu erfassen, auf ihre Krankheitsresistenz zu überprüfen und – mittelfristig – in Samenplantagen zusammenzubringen. Wir benötigen Ihre Hilfe!

Meldung an das BFW
1. Geschätzte Anzahl potentiell resistenter Eschen
2. Lage der Bäume bzw. des Bestandes (GPS-Koordinaten oder eingezeichnet in einer Forstkarte)
3. Waldbesitzer
4. Ihre Telefonnummer für allfällige Rückfragen
5. Fotos der ausgewählten Eschen (falls möglich)
Kontakt: Institut für Waldgenetik
Bundesforschungszentrum für Wald (BFW)
Seckendorff-Gudent-Weg 8
1131 Wien
Tel: 01-878 38-2110, Email: institut2@bfw.gv.at

Merkblatt unter http://bfw.ac.at/cms_stamm/200/Merkblatt_Eschenauswahl.pdf

Weitere Informationen unter: www.esche-in-not.at

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Gezieltes Routennetz für Mountainbiker - Petition Sicherheit im Wald

Seit einigen Monaten fordern in Österreich lautstark agierende Gruppen vom Gesetzgeber die generelle Öffnung aller Forststraßen und auch Waldwege für Mountainbiker.

+ Sie gehen aber gerne stressfrei und sicher im Wald spazieren oder wandern?
+ Sie wollen, dass Mountainbiker auch in Zukunft auf eigens dafür frei gegebenen Routen unterwegs sind?
+ Sie wollen, dass Wildtiere auch in Zukunft Ruhezonen und Rückzugsgebiete vorfinden?
+ Sie wollen auf Rechtstreitigkeiten nach Zwischenfällen mit Mountainbikern verzichten? 
+ Sie wollen, dass auch Ihr Eigentum vom Gesetzgeber geschützt bleibt?

Wenn Sie diese Aussagen teilen, dann unterstützen Sie die Petition des Österreichischen Forstvereins  „Sicherheit im Wald - für Alle“ auf www.sicherheitimwaldfueralle.at.

Der Österreichische Forstverein spricht sich mit dieser Petition aus vielerlei Gründen gegen eine generelle Öffnung des Waldes für Mountainbiker aus. Er tritt vielmehr für eine kontrollierte Ausweitung der Mountainbikestrecken ein, der die Bedürfnisse aller WaldnutzerInnen, der Wildtiere, des Naturschutzes, der WaldbesitzerInnen und WaldarbeiterInnen, regionale Unterschiede und spezifische Rahmenbedingungen in Österreich berücksichtigt.

In Vorarlberg gibt es ein attraktives Routennetz in Abstimmung von Grundbesitzer, Gemeinden, Tourismus und Freizeitnutzung auf Basis des Wanderwegekonzeptes des Landes (siehe pdf Artikel aus der „Kleinen Waldzeitung 1/2015“.

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Zweiter Fritz vergeben

Anfang Juni wurde auf der Alpe Schwende in Dornbirn an den Jäger Werner Wohlgenannt aus Dornbirn der zweite „Georg Fritz“-Preis für vorbildhafte Maßnahmen und Handlungen für Wald und Wild vergeben. Der Obmann des Vorarlberger Waldvereins Bgm. Arnold Hirschbühl und der Präsident der Landwirtschaftskammer StR. Josef Moosbrugger freuten sich bei der Verleihung über das jahrzehntelange Engagement von Werner Wohlgenannt für Wild und Wald.
Werner Wohlgenannt jagt bereits seit 35 Jahren hauptsächlich in Dornbirn. Er ist bekannt für seine problemorientierte Jagd. Freihaltungen sind seiner Meinung nach eigentlich nicht notwendig, weil solche Problemsituationen bei einer verantwortungsbewussten Jagd im Normalfall erst gar nicht entstehen müssen. Er setzte sich von Anbeginn für lebensraumangepasste Wildbestände ein. Das kommt dem Wald aber fast noch wichtiger - aus seiner Sicht - auch dem Wild zu Gute.
Kritik einstecken
Zwei Jahre war er als Pirschbeziksjäger in der Selbstverwaltung Sibratsgfäll Ost tätig. Hier konnte bei einer Jagd auf einmal eine Jagdstrecke von neun Stück Rotwild erreicht werden. Eine Reduktion war aufgrund einer Fütterungsauflösung notwendig. Von Jägerseite musste er für diese effiziente Jagd viel Kritik einstecken, obwohl diese Vorgangsweise sehr im Sinne der Jagd, des Wildtieres (geringer Jagddruck) und des Lebensraumes (weniger Wildschäden) ist.
Dornbirn Vorreiter
Werner Wohlgenannt ist im Dornbirner Ebnitertal auch zuständig für die Rotwildfütterung (Heufütterung). Dornbirn wird was Rotwildbewirtschaftung anbelangt, von Jagdkollegen aus den anderen Rotwildgebieten des Landes oft belächelt. Aber eigentlich ist Dornbirn Vorreiter in einer Lebensraum orientierten Jagdbewirtschaftung. Die Bestände wurden im Ebnitertal von 250 auf etwa 60 Stück reduziert. Das sind vertretbare Wildbestände. Solche Reduktionen brauchen wir im ganzen Land, dann hätten wir kaum mehr Probleme und die Jagd würde wieder wesentlich mehr Freude machen, ist Werner Wohlgenannt überzeugt.
Der gute Waldzustand in Dornbirn ist natürlich nicht allein sein Verdienst. Hier betont er auch die gute Arbeit aller Jäger in Dornbirn und die gute Zusammenarbeit mit dem Forst.

Erfolgreiche Waldbilder mit ausgeglichenen Wald/Wild-Verhältnissen
Im Vorspann zur Verleihung konnten sich die Teilnehmer über erfolgreiche Waldbilder in Dornbirn bei einer Exkursion mit Peter Rusch ein Bild machen. Peter Rusch ist seit Beginn des Jahres als Waldaufseher im Ruhestand. Für seinen jahrzehntelangen Einsatz dankten ihm der Jagdausschussobmann Manfred Feuerstein und der Obmann der Ortsgruppe Dornbirn des Waldvereins Martin Rusch. Das dauernde Augenmerkt auf biotopangepasste Schalenwildbestände zusammen mit einer aktiven Waldbewirtschaftung, führte zu der erfolgreichen Situation in den Dornbirner Wäldern.

Bild: Problemorientierte und fachkundige Jagd für Wild und Wald zeichnen den „Fritz“-Preisträger Werner Wohlgenannt aus Dornbirn aus (v.l.n.r: Mag. Walter Amann Geschäftsführer Waldverein, Bgm. Arnold Hirschbühl Obmann Vorarlberger Waldverein,

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Drei Bäume – drei Löcher: Welcher Baum wächst auf welchem Boden?

Zum von der UNO ausgerufenen internationalen „Jahr des Bodens“ nähert sich die „Waldschule Bodensee“ im Rahmen der Umweltwoche dem Thema mit einer Ausstellung zu Vorarlbergs Böden und der anschließenden praktischen Umsetzung im Bregenzer Stadtwald.

Welcher Baum wächst auf welchem Boden?
6. Juni, 15 bis 17 Uhr öffnen sich die Türen des Walhauses der Waldschule Bodensee in der Thalbachbergstrasse in Bregenz. Zu sehen ist die Ausstellung „Faszination Boden – vom Piz Buin zum Bodensee“ des Instituts für Umwelt und Lebensmittelsicherheit des Landes Vorarlberg. Sie zeigt Vorarlbergs Bodenvielfalt unter fachkundiger Führung durch den Bodenexperten Walter Fitz, der diverse Bodenpräparate im Auftrag des Landes angefertigt hat. Nach einer kurzen waldökologischen Einführung durch Peter Feuersinger (Leiter der Forstabteilung der BH Bregenz) sind dann die TeilnehmerInnen gefordert. Gegraben werden drei Löcher, die drei unterschiedliche Bodenprofile im Bregenzer Stadtwald zeigen. Anschließend soll die Frage beantwortet werden, welcher Baum auf welchem Boden gut wächst. Einpflanzen inklusive. Zur Auswahl steht selbstverständlich auch die Weißtanne, der Baum des Jahres 2015. Beim anschließenden Ausklang im Waldhaus können die Inhalte mit den beiden Experten noch vertieft werden.

Vorarlbergs Böden: eine Reise, die beim Piz Buin beginnt
Die Ausstellung „Faszination Boden – Vom Piz Buin zum Bodensee“ ist das Ergebnis mehrjähriger Erhebungen im ganzen Land. 17 Bodenprofile vermitteln anschaulich die Vielfalt der Vorarlberger Bodenwelt. Ein Land mit reichhaltiger Geologie, Morphologie und unterschiedlichsten Bodentypen auf engstem Raum.
 
Termin
Samstag 6. Juni 15 bis 17 Uhr (Familienfreundlicher Ausflug in den Wald und unter die Erde mit Führung durch die Ausstellung)

Ausrüstung: gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung
Treffpunkt: Waldhaus der Waldschule Bodensee, Thalbachbergstrasse (gegenüber Alpenvereinshaus und Waldorfkindergarten) in Bregenz

Die „Waldschule Bodensee“
Die Waldschule Bodensee ist eine waldpädagogische Einrichtung, die mit dem Ziel gegründet wurde, vor allem Kindern und Jugendlichen den spannenden und vielseitigen Lebensraum Wald näher zu bringen. Der aktive, spielerische und kreative Zugang soll das Lernen fördern, Lust auf den Wald machen und neue Einblicke in die Vielseitigkeit des Waldes bieten. Seit ihrem Gründungsjahr entwickelt sich die Waldschule Bodensee laufend weiter. Inzwischen werden Kindergeburtstage mit Walderlebnis angeboten, wurden Großeltern/Enkel-Tage initiiert, es finden forstfachliche Seminare im Waldhaus statt und eine Reihe von speziellen Events konnten inzwischen realisiert werden. Mit den öffentlichen Waldführungen möchte sich die Waldschule Bodensee auch interessierten Erwachsenen gegenüber öffnen. Weitere Informationen zum Angebot der Waldschule Bodensee sind unter www.waldschule-bodensee.at zu finden.

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SVB-Unterstützungsaktion zu Waldarbeiterschutzausrüstung

Aufgrund des Eisbruchs im vergangenen Winter und durch den Sturm „Niklas“ Anfang April 2015 sind derzeit viele Land- und Forstwirte mit der Schadholzaufarbeitung in den Wäldern beschäftigt. Diese Arbeiten bergen jedoch ein großes Risikopotenzial. Die Sozialversicherungsanstalt der Bauern möchte die von den außergewöhnlichen Naturereignissen betroffenen bäuerlichen Versicherten nicht nur mit Sicherheitshinweisen für die Waldarbeit unterstützen, sondern auch – entsprechend dem aktuellen Beschluss des SVB-Vorstandes vom 7. April 2015 – einen finanziellen Zuschuss für den Ankauf einer Waldarbeiterschutzausrüstung zur Verminderung der Verletzungsgefahr anbieten. Beim Kauf einer solchen Ausrüstung in der Zeit von 1. Dezember 2014 bis 31. Juli 2015 (Einsendeschluss an die SVB) im Wert von mindestens 110 Euro leistet die SVB einen Beitrag von 60 Euro.

Voraussetzungen für die Förderungszuerkennung

Anspruch auf den Kostenzuschuss haben betroffene Betriebsführerinnen und Betriebsführer, die bei der SVB unfallversichert sind, wobei die Förderung nur einmal pro Betrieb gewährt wird. Voraussetzung ist, dass im Wald des Zuschusswerbers Schäden durch Eisbruch bzw. durch den Sturm „Niklas“ vorliegen und aus dem Anlass der Schadholzaufbereitung eine Waldarbeiterschutzausrüstung angeschafft wurde. Als persönliche Schutzausrüstung gelten Schutzhelm, Schnittschutzhose, Forstsicherheitsjacke, Forstsicherheitsschuhwerk und Forstschnittschutzhandschuhe.
Um den Förderbetrag zuerkennen zu können, ist erforderlich, dass an die SVB die Originalrechnung für den Ankauf der Waldarbeiterschutzausrüstung mit einem Mindestbetrag von 110 Euro übermittelt wird. Weiters ist eine Bestätigung durch die Gemeinde oder Bauernkammer über das Vorliegen von Schäden im Wald des Zuschusswerbers durch Eisbruch bzw. durch den Sturm „Niklas“ einzuholen. Ein entsprechendes Formular ist auf der Homepage der SVB unter www.svb.at/formulare online abrufbar.

Um den Kostenzuschuss zu beantragen, übermitteln Sie folgende Daten bis 31. Juli 2015 (Poststempel) an die SVB, OE Sicherheit und Gesundheit, Ghegastraße 1, 1030 Wien:

• Vor- und Zuname, Adresse, Versicherungsnummer, Bankverbindung (IBAN)

• Bestätigung von Eisbruch oder Sturmschäden durch Gemeinde oder Bauernkammer. Diese kann einfach von der Gemeinde oder Bauernkammer auf dem Antragsformular der SVB vorgenommen werden.

• Originalrechnung über Ankauf von persönlicher Schutzausrüstung für Waldarbeit ab Dezember 2014

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Einladung Österreichische Forsttagung 2015

Österreichische Forsttagung 2015 in St. Johann im Pongau

Die Österreichische Forsttagung findet heuer vom 10. bis 12 Juni in St. Johann im Pongau in Salzburg statt. Das Schwerpunktthema ist "Naturschutz im Wald - zwischen Fremdbestimmung und Selbstverständlichkeit".

Für eine gemeinsame Fahrt interessierte Mitglieder/innen können sich gerne beim Geschäftsführer Walter Amann melden (walter.amann@vol.at, 0664/3008504). Rückmeldung bist spätestens Anfang Mai erwünscht!

Das Tagungsprogramm und die angebotenen Exkursionen können Sie unter folgendem Link abrufen: http://www.forstverein.at/de/forsttagung-2015/

Sie Können das schriftliche Programm auch beim Geschäftsführer Walter Amann bestellen.

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Resolutionen zu Wald und Energie

In der Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Vorarlberg wurden einige Resolutionen beschlossen. Darunter sind auch die Resolutionen zum Thema „Jagdliche Selbstverwaltung“, „Waldnutzung in Natura 2000 Gebieten“ und "Förderung von Stückholzheizungen im Klima- und Energiefonds".

Siehe Punkte 13 bis 15 im folgenden Link: https://vbg.lko.at/?+Durchwachsenes-Jahr-Landwirtschaftskammer-Aktuelles+&id=2500,2288784,,,a25vdD0yMjg4NzY4

 

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Vorarlberger Waldtag 2015 - Naturprozesse so viele wie möglich!

Der Vorarlberger Waldverein hielt am 28. März den Vorarlberger Waldtag in Dornbirn ab. Die eingebrachte Petition zur Abschaffung der verpflichtenden Vorlage aller Trophäen bei der Hegeschau wurde auf der Versammlung erklärt und bekräftigt.
Landesrat Ing. Erich Schwärzler hob in seinen Grußworten die großen Erfolge beim Energieholzeinsatz im Lande hervor. Auch im Bauholzbereich gilt Vorarlberg als Vorzeigebeispiel. Hier möchte man, wie es auch im Regierungsübereinkommen festgehalten ist, weiter dran bleiben und Holz auch im mehrgeschossigen Wohnungsbau vermehrt einsetzten.
Jagd ist mit Grund und Boden verbunden
Landwirtschaftskammerpräsident StR. Josef Moosbrugger betonte zur aktuellen Wald/Wild-Diskussion, dass die Jagd rechtlich ganz klar mit Grund und Boden verbunden ist. Damit muss man über die Forderung der Bezirksgruppe Bregenz der Jägerschaft auf Verbot der Selbstbewirtschaftung der Jagd sicherlich nicht diskutieren. Der Grundbesitzer ist der Rechtsbesitzer und entscheidet damit selbständig ob er die Flächen verbachtet oder selbst bewirtschaftet werden. Sehr wichtig für Präsident Moosbrugger ist auch, dass die Ziele des Grundbesitzers klar Richtung Jagdpächter kommuniziert werden.
Mit neuem Dialog gemeinsam für den Lebensraum Vorarlberg
Reinhard Metzler, Bezirksjägermeister von Feldkirch und stellvertretender Landesjägermeister rief für einen neuen Dialog mit einer guten Streitkultur auf. Da ist Manches in der Vergangenheit nicht ideal gelaufen. Es gibt sicher Reibungsflächen aber schlussendlich setzten wir uns alle für den Lebensraum in Vorarlberg ein. Reinhard Metzler bekräftigt die zentrale Rolle des Grundbesitzers. Die Ziele und Vorstellungen müssen klar dem möglichen Pächter kommuniziert werden.
Petition „Hegeschau“
Um von der nach wie vor zu starken Trophäenausrichtung der Jagd wegzukommen, brachte der Vorarlberger Waldverein beim Vorarlberger Landtag eine Petition zur Aufhebung der verpflichtenden Vorlage von Trophäen bei der Hegeschau ein. Diese Petition wurde auf der Vollversammlung nochmals erklärt und bekräftigt. Die Trophäen sind nach Ansicht des Waldvereins ein ungeeignetes Mittel für eine öffentliche Begutachtung der Jagdwirtschaft, wie dies im Jagdgesetzt steht. Gegen eine Hegeschau auf freiwilliger Basis spricht sich der Waldverein dezidiert nicht aus. Der Vorarlberger Waldverein ist der Meinung, dass die verpflichtende Hegeschau zur Abschusskontrolle und zur Überprüfung der Jagdwirtschaft in dieser Form nicht notwendig ist. Das Erlangen von essentiell wichtigen Erkenntnissen auf der Hegeschau zur Wildpopulation wird vom Waldverein stark bezweifelt. Hier gäbe es alternativ wesentlich effizientere Beurteilungen als die Notwendigkeit einer verpflichtenden Hegeschau. Dass die Erkenntnisse aus der Hegeschau wenig gebracht haben, zeigt auch die Tatsache, dass man den Wildbestand trotz kleiner werdenden Lebensräumen so stark hat ansteigen lassen.
Naturprozesse so viele wie möglich!
Das Thema "Nachhaltige Waldbewirtschaftung - betriebswirtschaftlich erfolgreich" wurde  von DI Dr. Eckart Senitza, dem Vorsitzender von Pro Silva Austria anschließend auf der Versammlung referiert. Im Betriebskonzept zur naturnahen Waldbewirtschaftung geht es um die Optimierung von ökonomischen und ökologischen Faktoren. Dabei müssen so viele Naturprozesse wie möglich genutzt werden. Mit dieser biologischen Produktionsautomatisierung lässt sich schlussendlich ein absolut überlegenes Waldbewirtschaftungskonzept verwirklichen. Diese Überlegenheit wir in einem wissenschaftlichen Vergleich mit einem 3,6 fach höheren Deckungsbeitrag im Vergleich zu einer schlagweisen Waldbewirtschaftung eindrücklich bestätigt.

Kontakt und Mitgliedschaft Vorarlberger Waldverein: GF Walter Amann, 0664/3008504, waldverein@dornbirn.at, www.waldverein.at.

Bild: Obmann Bürgermeister Arnold Hirschbühl, Eckart Senitza, Vorsitzender von Pro Silva Austria und Geschäftsführer Walter Amann beim Waldtag in Dornbirn.

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Einladung Vorarlberger Waldtag 2015

Wir laden Sie herzlich zum Vorarlberger Waldtag am Samstag den 28. März 2015, ab 10:00 herzlich ein.

Samstag, 28. März 2015, 10:00 Uhr, Raiffeisenforum Panoramasaal, Rathausplatz, Dornbirn

Programm siehe pdf-Download

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse und Kommen!!

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„Vorsicht Lawine“

Bei der Schutzwaldtagung in Doren anlässlich des internationalen Tages des Waldes wurden letzten Freitag der Vorarlberger Schutzwaldpreis 2015 vergeben. Ausgezeichnet wurde das Schutzwald-Spiel „Vorsicht Lawine“, das von der 1. Klasse der Fachschule für wirtschaftliche Berufe St. Josef in Feldkirch entwickelt wurde.
Landesrat Ing Erich Schwärzler hob die Bedeutung gesunder und funktionsfähiger Waldbestände hervor. 48.000 Hektar, nahezu die Hälfte des gesamten Waldes in Vorarlberg, sind Schutzwald – "eine Art Lebensversicherung für unsere Lebensräume in den Bergen".
Richtige Bejagung
Die richtige Bejagung ist eine der wichtigsten Aufgaben zur Verjüngung des Schutzwaldes. Das kam bei der Vorstellung des letztjährigen Dorener Siegerprojektes "Fürn oigna Wald und s´Wild" klar zum Ausdruck. Heute gibt es dort reich strukturierte Wälder mit einer sehr gut ankommenden Mischwaldverjüngung, die schlussendlich auch dem Lebensraum des Wildes zu Gute kommen.
Spielidee und Spielziel Vorsicht Lawine
Auf dem Brettspiel müssen auf dem Weg vom Tal zu einer Lawinenverbauung am Berg verschieden Fragen zum Thema Schutzwald beantwortet werden. Wird eine Frage nicht beantwortet, rutsch der Tannenbaum-Spielstein des Spielers wie eine Lawine wieder zurück ins Tal. Wer als erster Spieler drei Tannenbäume-Spieksteine in einer Lawinenverbauung hat, hat gewonnen. Die Herausgabe des Spiels ist bis zur Woche des Waldes Anfang Juni geplant.

Bild: Beim heurigen Schutzwaldpreisverleihung wurde das Spielprojekt „Vorsicht Lawine“ der der 1. Klasse der Fachschule für wirtschaftliche Berufe St. Josef in Feldkirch ausgezeichnet.

 

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Offener Brief von Georg Fritz

Beiliegend zum Download veröffentlichen wir hier gerne den "offenen Brief" unseres mitgliedes Georg Fritz aus Möggers an den Jagdpolitischen Verantwortungsträger Landesrat Ing. Erich Schwärzler.

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Kurzholzspalter Vergleichstest Newsflash-Film

Zum Kurholzspalter Vergleichstest gibt es jetzt auch einen Newsflash-Film von Sicheres Vorarlberg.

Link: https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=a1D_RZScF_A

Die Kurzholzspaltervergleichtests wurden von „Sicheres Vorarlberg“, der Sozialversicherungsanstalt der Bauern und der Landwirtschaftskammer Vorarlberg initiiert und unterstützt. Die Durchführung erfolgte unter Organisation der Zeitung des „Fortschrittlichen Landwirtes“ mit Beteiligung der forstlichen Ausbildungsstätten Ort/Gmunden und Ossiach, der BLT Wieselburg, der Sicherheitsberatung der SVB und des Unfallverhütungsdienstes der AUVA im heurigen Jahr durchgeführt.
Download
Den Beitrag des „Fortschrittlicher Landwirt“ mit den Detailergebnisse zu gemessener Spaltkraft, Spaltgeschwindigkeit und anderer Faktoren können Sie unten auf der Homepage downloaden oder im Forstreferat der Landwirtschaftskammer anfordern (T 05574/400-410,E thomas.oelz@lk-vbg.at).

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Forsttag: Holzwertschöpfung sichern – nachhaltige Holzressourcen nutzen!

Vorarlberg ist ein „Holzland“ mit einer relativ gut funktionierenden Holzwertschöpfungskette. Die Waldbesitzer bewirtschaften den Wald sehr naturnah und liefern eine beachtliche Menge der regional nachwachsenden Ressource Holz. Der durchschnittliche Jahreseinschlag liegt etwa bei 438.000 Vorratsfestmeter. Der jährliche nachhaltige Zuwachs beträgt 610.000 Vorratsfestmeter. Die Nutzung der nachhaltigen Ressource Holz ist damit neben der Wasserkraft sicher einer der wichtigsten regionalen Ressourcen in Vorarlberg. Und diese könnte noch gesteigert werden (knapp 200.000 Vorratsfestmeter oder um ein Drittel!!)
Spezialthema Rundholzübernahme und Sägetechnik
Im Vorspann zum Forstinfotag wurde die Vollversammlung des Vorarlberger Waldverbandes abgehalten. Danach wurde von den Referenten DI Johann Blinzer und DI Erwin Treml vom Holztechnikum Kuchl die Spezialthemen der Rundholzübernahme und die Möglichkeiten der heutigen und zukünftigen Sägetechniken vorgestellt (Folien der Referate können unten downgeloadet werden).
Problem Kleinstwaldstruktur – urbane Waldbesitzer – abnehmende Ressourcennutzung – negativ für Waldfunktionen
Vorarlbergs Wald ist kleinstrukturiert mit sehr vielen kleinen Waldbesitzern. Dabei ist auch hier eine Urbanisierung festzustellen. Der Bezug dieser größer werdenden Waldbesitzergruppe zu ihrem Wald nimmt ab. Setzt sich diese Entwicklung fort, wirkt sich dies in Zukunft negativ auf die Ressourcennutzung und auch auf die Waldfunktionen aus.
Ein flächig bewirtschafteter Wald bringt große Vorteile für die Waldfunktionen, die in einem Gebirgsland wie Vorarlberg von enormer wichtiger Bedeutung sind. Ein bewirtschafteter Wald erfüllt die Waldfunktionen wesentlich besser als ein unbewirtschafteter. Dies wird in wissenschaftlichen Studien bestätigt.
Servicierung mit Pflege und Ertrag
Die Zielsetzung einer flächigen naturnahen Waldbewirtschaftung aber auch die Stärkung einer regionalen Holzwertschöpfungskette stehen als wichtige Punkte in der Forststrategie 2018 (vom Vorarlberger Landtag beschlossen).
Der Vorarlberger Waldverband versucht mit einem Ausbau der Serviceleistungen in der gemeinschaftlichen Waldbewirtschaftung die „urbanen“ und „hoffernen“ Waldbesitzer zu erreichen. Mit dem Motto „Pflege und Ertrag“ können viele Waldbesitzer erreicht werden. Mit der Waldbewirtschaftung kann der Wald gepflegt werden und ein willkommener Ertrag erwirtschaftet werden. Derzeit sind die Nachfrage und die Preise am Holzmarkt durchaus attraktiv. Die Nutzung der nachhaltigen Zuwächse wird deshalb empfohlen.
Mitgliedschaft Waldverband Vorarlberg
Der jährliche Mitgliedsbeitrag wird bei der ersten durchgeführten Holzvermarktung im Jahr mit 30.- verrechnet und abgezogen. Damit fällt er nur an, wenn Holz genutzt wird. Jedes Mitglied bekommt die Verbandzeitung „Waldverband aktuell“ viermal im Jahr. Für eine vertrauenssichere und optimierte gemeinschaftliche Rundholzvermarktung ist der Vorarlberger Waldverband sehr wichtig. Nutzen Sie die Möglichkeit dieser Serviceeinrichtung!
Kontakt: Ing. Edgar Häfele, 05574/400-461, 0664/9153514, edgar.haefele@lk-vbg.at, DI Peter Nenning, Bereiche Forst&Holzservice und Holzhotline: 05574/400-462, 0664/5048066, peter.nenning@lk-vbg.at; www.waldverband.at


Bild: Die Lieferanten der höchst dotierten Wertholzstämme wurden auf der Veranstaltung von Landesrat Ing. Erich Schwärzler und Lk-Präsident StR. Josef Moosbrugger geehrt.

 

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VORARLBERGER INITIATIVE GEWINNT ALPINER SCHUTZWALDPREIS

Zum 9. Mal vergab die ARGE Alpenländische Forstvereine den Alpinen Schutzwaldpreis in Galtür. Das Schutzwaldprojekt Bolgenach II aus Vorarlberg gewann den Spezialpreis der Jury. Die vielen Beteiligten, darunter die Gemeinde Waldbesitzer, Jäger und Forstamt, haben sich gemeinsam der Pflege des Schutzwaldes in Hittisau gewidmet und so sein Bestehen auf Jahrzehnte hinweg gesichert. Nominiert waren insgesamt 12 innovative Projekte und Ideen aus Österreich, der Schweiz, Bayern und Südtirol. Als Vorzeigebeispiele setzen sie sich für den Erhalt und die Pflege des alpinen Schutzwaldes ein. Umweltminister Andrä Rupprechter und politische Vertreter aus dem In- und Ausland haben an der Verleihung am 30. Jänner 2015 in der Tiroler Gemeinde Galtür teilgenommen.


BOLGENACH II - innovativ und mutig
Die Jury hat das Projekt „Bolgenach II: Einsatz für den Wald - innovativ und mutig“ aus Hittisau mit dem Spezialpreis ausgezeichnet. Die Initiatoren des Projekts haben innerhalb sechs Jahre den Schutzwald gegen zukünftige Herausforderung gerüstet. Die Gemeinde hat mit Waldbesitzern, Förstern und Jägern ein Konzept erarbeitet um den Wald wieder zu verjüngen. Eine eigene Jagdstrategie wurde entwickelt, denn das Wild hat viele junge Pflanzen gefressen. Die Initiative hat sich bewährt: kleine Bäumchen wachsen heran und sichern den Bestand des Schutzwaldes. Zuletzt war es den Waldbesitzern wichtig, die Stieleiche als stabile Baumart einzubringen, auch hinsichtlich des Klimawandels. Dafür haben Schulkinder Holzkisten gebaut und sie mit Eicheln gefüllt. Im Wald aufgestellt, hat sie der Eichelhäher auf natürliche Art und Weise verteilt. „Es ist ein ausgezeichnetes Projekt, mit vielen Aspekten“, sagte die Jury, „Es ist vorbildlich, Kinder miteinzubinden, schließlich sind sie die Entscheidungsträger der Zukunft“.

SCHÜTZE DEN WALD, DANN SCHÜTZT ER DICH
Die Öffentlichkeit profitiert vom Schutz des Waldes, trägt aber auch einen Teil der Kosten für seine Pflege. Dennoch ist nicht vielen bekannt, was der Wald vor der Haustüre leistet. Der Alpine Schutzwaldpreis rückt beispielhafte Projekte in den Vordergrund. „Der Alpine Schutzwaldpreis gibt beispielhaften Projekten eine Bühne und zeigt eindrucksvoll welche große Wirkung durch kleine Initiativen erzielt werden kann.“ so Bundesminister Andrä Rupprechter anlässlich der Preisverleihung in Galtür.
Organisiert wird der Alpine Schutzwaldpreis von der ARGE Alpenländische Forstvereine, einem Zusammenschluss von acht Forstvereinen. Heuer trat erstmals die Versicherungsgruppe Helvetia als Hauptsponsor auf. Das Unternehmen engagiert sich seit fünf Jahren für die Pflege und den Erhalt alpiner Schutzwälder.


DER SCHUTZWALD - DIE GRÜNE LEBENSVERSICHERUNG
Nur dank der Schutzwälder können Menschen in vielen Gebieten der Alpen überhaupt wohnen und wirtschaften. Intakte Bergwälder schützen vor Naturgefahren. Sie verhindern, dass Lawinen anbrechen und bremsen herabstürzende Steine. Die Wurzeln der Bäume stabilisieren Hänge und verhindern Erosion an Bachufern. Wälder bedecken fast die Hälfte des Alpenraums. Ob Autobahnen, Eisenbahngleise oder Skianlagen: Wälder schützen Bauten, die zentral für den Tourismus und den Gütertransport sind. Sie bremsen Lawinen oder Steinschlag oft kostengünstiger, ökologischer und langfristiger als technische Verbauungen. Ihre volkswirtschaftliche Bedeutung ist enorm. Um gegen Naturgefahren anzukommen, muss der Schutzwald gesund und intakt sein.

Im Bild die Initiatoren aus Hittisau mit Bürgermeister Klaus Schwarz, Landesforstdirektor Sigi Tschann und Bürgermeister Anton Mattle von Galtür.

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Kurzholzspalter - Vergleichstest

Trotz dem derzeitigen Welt-Ölpreistiefs gibt es einen erfreuliche Renaissance des Holzheizens in Vorarlberg. Die kurzfristigen Ölpreisschwankungen haben hier zum Glück keine Auswirkungen.
Es ist sehr erfreulich, dass unsere nachhaltige, regional verfügbare und erneuerbare Energieerzeugung in der Bevölkerung angenommen wird. Auch das selber „Brennholzmachen“ hat eine größer werdende Anhängerschaft. Dementsprechend wird eine Vielzahl von Spaltgeräten im Fachhandel, in Baumärkten und sogar in Supermärkten angeboten. Jetzt wurden 12 Kurzholzspalter im Praxiseinsatz und auf dem Prüfstand miteinander verglichen. Seit Dezember 2014 liegen jetzt die Ergebnisse dieses Testes vor:
Getestet wurden Kurzholzspaltergeräte für 50 cm Länge im Leistungsbereich von acht Tonnen. In den verschiedenen Testkriterien gibt es beachtliche Unterschiede.
Spaltkraft: Sehr negativ aufgefallen ist bei ein paar Geräten der große Unterschied zwischen angegebener und gemessener Spaltkraft. Eine Differenz aufgrund von Reibungsverlusten und Schwankungen bei der Einstellung der Überdruckventile von bis zu 10% sind normal. Aber vorgekommene Abweichungen von über 20 Prozent dürfen eigentlich nicht vorkommen.
Spaltgeschwindigkeit: Die Spaltgeschwindigkeit beim Spalten oder Hochfahren beeinflusst natürlich sehr stark die Raummeterleistung. Auch hier gibt es beachtliche Unterschiede. Der Spaltkeil bewegte sich bei den schnellsten Spaltern leer mit über 8 cm/s nach unten, bei den langsamsten nur halb so schnell. Beim Hochfahren sind die Spalter deutlich schneller. Die schnellsten liegen über 20 cm/s, während die langsamsten um die 10 cm/s erreichen.
Lautstärke: Die Lautstärke ging mit Werten zwischen 67 und 79,6 dBA bis knapp an die gehörgefährdende Grenze (bis 80 dBA ohne Gehörschutz).
Geringer Energieverbrauch: Der Energieverbrauch ist bei allen Geräten mit einem Verbrauch von 0,9 bis 1,2 kWh pro Raummeter gespaltenen Holzes beruhigend niedrig. Er liegt damit bei nur 0,06 bis 0,09 Prozent des Energieinhaltes des gespaltenen Holzes.
Sicherheit Zweihandbedienung: Ein großes Thema für die Sicherheit der Spalter ist die Zweihandbedienung des Spaltvorgangs. Der Spaltkeil bewegt sich nur nach unten, wenn gleichzeitig beide Hebel betätigt werden. Sie muss so konzipiert werden, dass diese nicht manipuliert werden kann. Hier kam es immer wieder zu schweren Verletzungen an den Armen. Das Umgehen dieser Sicherheitsvorrichtung kann für den Verantwortlichen rechtliche Konsequenzen haben. Wird ein Stellteil blockiert, darf der Spaltkeil nicht in die Ausgangsstellung zurückkehren. Der Spaltvorgang darf sich nur mit beiden Händen und nicht mit einer Hand und einem anderen Köperteil auslösen lassen. Diese Vorgaben erfüllen leider nicht alle Testmaschinen. Praktische Details wie Fixierung mit Fußschaltung oder einem kleinem herausschiebbaren Keil sind in Bezug zu diesem Kriterium bei manchen Geräten installiert.
Weiters wurden noch Transport, Kennzeichnung und Betriebsanleitung von jedem Gerät beurteilt. Schlussendlich muss natürlich jeder Käufer selbst entscheiden, welche Merkmale für ihn wichtig sind. Die Ergebnisse der Tests stellen dazu eine ausgezeichnete Basis dar.

Organisation: Die Kurzholzspaltervergleichtests wurden von „Sicheres Vorarlberg“, der Sozialversicherungsanstalt der Bauern und der Landwirtschaftskammer Vorarlberg initiiert und unterstützt. Die Durchführung erfolgte unter Organisation der Zeitung des „Fortschrittlichen Landwirtes“ mit Beteiligung der forstlichen Ausbildungsstätten Ort/Gmunden und Ossiach, der BLT Wieselburg, der Sicherheitsberatung der SVB und des Unfallverhütungsdienstes der AUVA im heurigen Jahr durchgeführt.
Download
Den Beitrag des „Fortschrittlicher Landwirt“ mit den Detailergebnisse zu gemessener Spaltkraft, Spaltgeschwindigkeit und anderer Faktoren können Sie unten auf der Homepage downloaden oder im Forstreferat der Landwirtschaftskammer anfordern (T 05574/400-410,E thomas.oelz@lk-vbg.at).

Für Jene, die nicht selber Holzspalten wollen:
Komfort und Qualität - Lieferantenliste und Preise
Sie können schnell und einfach heimisches Energieholz bestellen. Das gewünschte Sortiment (Hart-, Weichholz, verschiedene Längen) wird frei Haus zugestellt. Etwa 50 heimische Produzenten von Ofenholz und Holzschnitzel sind über das gesamte Land über die „Ofenholz“-Schiene organisiert. Im Vordergrund stehen Komfort und Qualität. Ein Wassergehalt von unter 20 Prozent wird garantiert. Dabei ist der Energieträger Holz im Vergleich zum fossilen Heizöl wesentlich günstiger (Rohenergiekosten auf Basis einer Kilowattstunde, siehe Abbildung).
Hier können Sie die aktuelle Liste downloaden https://vbg.lko.at/?+Ofenholzlieferanten-und-Richtpreise+&id=2500,1203108

Kontakt: DI Thomas Ölz, Landwirtschaftskammer Vorarlberg, Fachbereich Forst, Servicehotline 05574/400-466

Bildtext: Schlussendlich muss jeder selbst entscheiden welche Kriterien ihm wichtig sind. Die Ergebnisse des durchgeführten Tests stellen dazu eine gute Basis dar.

 

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Kleinstwälder - Einheitswerthauptfeststellung 2014

Derzeit werden die ersten Sofortbescheide im Rahmen der Einheitswerthauptfestellung 2015 für Kleinstwälder unter 10 Hektar zugestellt. Dabei sind einige Dinge zu beachten.

Im Download unten steht ein Artikel aus der Waldzeitung 4/2014 zur Verfügung.

Für Finanzonline-Nutzer bestünde die Möglichkeit die vorhanden Verhältnisse (Wirtschaftwald, Schutzwald-, Auwald- und Christbaumflächenanteil) online anzugeben. Auch könnten die Verhältnisse  mittels beim Finanzamt angeforderten Formular theoretisch schriftlich eingebracht werden.

 

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