März 2018

Aufgehegte Wildtierbestände sind Tierschutz-Problem!

Der Vorarlberger Waldverein nimmt zur aktuellen Diskussion bei den Themen Wildlebensraum, Fütterung, Tierschutz und Waldzustand öffentlich Stellung:

Der Vorarlberger Waldvrein tritt seit Jahrzehnten für den Schutz und Erhalt eines natürlichen und biotopangepassten Schalenwildbestandes ein. Das kommt dem Wald und auch dem Wildtier selbst zu Gute.

Der Vorarlberger Waldverein erachtet es als äußerst unpassend und falsch, wenn seitens der Vorarlberger Jägerschaft Grundbesitzer und Behörden dafür verantwortlich gemacht werden, dass jagdbare Wildtiere verhungern und dann jagdgesetzliche Inhalte in Frage gestellt werden. Völlig aus der Luft gegriffen, sind die Vorwürfe der Jägerschaft, die Ausbreitung der land- und forstwirtschaftlichen Nutzung würde das Wild in seinem natürlichen Lebensraum verdrängen und ihm die Existenzgrundlage entziehen. Dies findet nachweislich nicht statt und ist entschieden zurückzuweisen. Das Gegenteil ist oft der Fall: Forstliche Nutzungen oder auch die Alpwirtschaft insgesamt verbessern die Lebensraum- und Äsungsqualität von Wildtieren maßgeblich.

Tierschutzproblem durch viel zu hohe aufgehegte Wildtierbestände
Es wäre Zeit zur Selbstreflektion! Anstatt Grundbesitzer, Forstwirtschaft, Behörden, Freizeitnutzer etc. permanent für die aktuelle Situation zu beschuldigen sollte vor der eigenen Haustüre gekehrt werden. Für die über Jahrzehnte betriebene jagdwirtschaftliche Misswirtschaft (mit der Aufhege) ist vor allem die Jägerschaft selbst verantwortlich!

War der Rehwildabschuss in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts noch bei etwa 1.000 Stück liegt er heute bei etwa 5.000 Stück. Bei Rotwild wurden im gleichen Zeitraum der laufende Abschuss von etwa 500 auf über 3.000 Stück gesteigert. Die Bestandesdichten haben sich mit der sogenannten „Hege“ und der der damals begonnenen Fütterung vervielfacht! Dieser Missstand hat nichts mit einem kleiner werdenden Lebensraum zu tun. Das kommt noch dazu und verschärft die Situation, die durch die Jägerschaft selbst verursacht wurde. Auswirkungen dieser massiv überhöhten Wildtierbeständen sind die flächigen waldgefährdenden Wildschäden mit einem Ausfall der Mischbaumarten wie beispielweise der bei uns sehr wichtigen Stabilitätsbaumart Weißtanne, aber auch Seuchenkrankheiten wie die TBC beim Rotwild im Klostertal und Silbertal.

Forderung des Waldvereins:
Wir brauchen endlich tatsächlich biotopangepasste Wildtierbestände! Dann machen auch lebensraumverbessernde und -schützende Maßnahmen für Wildtiere Sinn, für die sich der Waldverein ebenfalls sehr einsetzt. Wir brauchen eine Ökologisierung der Jagdwirtschaft auf Basis wildbiologischer Erkenntnisse. Falsche und kontraproduktive Fütterung bzw. Bejagung muss der Vergangenheit angehören. Beispielsweise ist eine intensive Fütterung von Rehwild mit Kraftfutter – und das wird an vielen Orten im Lande gemacht – weder wildtiergerecht noch zur Vermeidung von Wildschäden notwendig.

Gesprächs- und kompromissbereit mit angepassten Wildbeständen
Der Vorarlberger Waldverein ist grundsätzlich in vielen Bereichen gesprächs- und kompromissbereit (Beispielweise Lenkungs- bzw. Notfütterung in besonders strengen Wintern in Problemgebieten). Aber erst, wenn die seit mehr als 3 Jahrzehnten geforderten biotopangepassten Wildstände erreicht sind, kann über mögliche Gesetzesänderungen im Jagdgesetz diskutiert werden!

Vorarlberger Waldverein, 22. März 2018


Auskünfte zum Thema
Obmann Mag. Walter Amann
Tel 0664 3008504, walter.amann@vol.at

Weiterlesen …

Schutzwald nicht verhandelbar

Unter Anwesenheit seines Regierungskollegen Johannes Rauch machte Landesrat Ing. Erich Schwärzler bei der Vorarlberger Schutzwaldpreisverleihung in Rankweil Richtung Jäger klar, dass es keine Kompromisse bei der Schutzwaldtauglichkeit geben kann. Das ist in einem Gebirgsland wie Vorarlberg nicht verhandelbar. Gleichzeitig plädierte er für ein mehr an Miteinander zu kämpfen. 


Geht nicht: kleiner werdende Lebensräume und verdoppelte Wildbestände
Landesforstdirektor DI Andreas Amann möchte Rahmenbedingungen erreichen, mit den der Waldbesitzer wieder Freude an der Holznutzung und an der Waldpflege hat. Die Lebensräume für die Wildtiere sind in den letzten Jahren, wie in letzter Zeit richtigerweise von der Jägerschaft öffentlich wirksam hingewiesen wurde, kleiner geworden. Seit 1990 habe sich die Wildbestände aber mehr als verdoppelt und das geht nach Landesforstdirektor Amann überhaupt nicht zusammen.
Der Schutzwaldpreis ging heuer an das Projekt "Zelfenwald" in Tschagguns. Durch das Engagement von zehn Waldbesitzern kann dort die Parzelle Zelfen vor Steinschlag, Waldlawinen und Muren geschützt werden. In der Kategorie Öffentlichkeitsarbeit wurde die Marktgemeinde Nenzing für den Dokumentarfilm "Die Flötzer vom Gamerdonatal" ausgezeichnet (Film Link: https://vimeo.com/251783029, Kennwort: meng). Eine Auszeichnung wurde an die Waldschule Bodensee verliehen, die heuer ihr 10 jähriges Bestehen feiert (Führungen und Seminare auch für Erwachsene unter www.waldschule-bodensee.at). Überzeugt war die Jury auch vom innovativen Projekt "Montafoner Juniorförster" der Silbertaler Waldschule (Anmeldungen für das heurige Jahr werden noch gerne entgegen genommen, sylvia.ackerl@stand-montafon.at). Der anwesende Präsident Josef Moosbrugger freute sich über das hohe Engagement vieler Grundbesitzer und Verantwortlicher im Forstbereich.
1. Vorarlberger Waldbier
Bei der Schutzwaldtagung konnte auch das erste Vorarlberger Waldbier von Johannes Kessler aus Nenzing gekostet werden. Gebraut wurde das „Bockbier“ mit Vogelbeeren aus dem Gamperdonatal mit einer Stammwürze von 16,3% und einem Alkoholgehalt von 7,2% (Bestellung bei Johannnes Kessler, Panüler Bräu, jk@kessler-ing.com, 0664/8145449).

Zur Vogelbeere im Waldbier: Die Vogelbeere oder Eberesche ist ein weit verbreiteter Bam in Europa und Westasien mit Pioniercharakter. Die Vogelbeer ist als wichtige Mischbaumart in den Nadelhochlagenbeständen als wichtiger Stickstoffspender. Außerdem wurzelt sie tief und macht so tiefer verlagerte Nährstoffe wieder Pflanzenverfügbar. Damit bekommt sie eine wichtige Bedeutung im Schutzwald und kann keineswegs nur als „Verbissgehölz“ für Hirsch, Reh und Gams abklassifiziert werden. Neben der Verwendung der Vogelbeeren jetzt im ersten Vorarlberger Waldbier werden die Vogelbeerefrüchte zu besten Destillaten gebrannt.

Bild Vorarlberger Bier: Zur Schutzwaldtagung gab es das erste Vorarlberger Waldbier. Zum Wohl auf die verdienten Preisträger des Vorarlberger Schutzwaldpreises.

Weiterlesen …

Rotwild: Bestände nach oben schießen?

Wenn zu wenige weibliche Tiere entnommen werden, steigt der Bestand, auch wenn mehr geschossen wird. Diese Zusammenhänge erläuterte der Wildbiologe Dr. Hubert Zeiler anhand von Beispielen bei den Oberländer Jägertagen am 16.März in Raggal.
Die Rotwildbestände sind in den letzten Jahren (Jahrzehnten) nicht nur in Vorarlberg, sondern in ganz Europa exponentiell stark angestiegen. Hubert Zeiler zeigte an Beispielen klar auf, dass viel zu wenig bei den weiblichen Zuwachsträger eingegriffen wurde. Das Geschlechterverhältnis verschiebt sich dadurch maßgeblich und es gibt eine immer höhere Zuwachsrate.


Reduktionsformel 20:40:40
Wildbiologisch hat dies folgende Ursachen: Forschungen zeigen, dass bei hohen Wilddichten wesentlich mehr weibliche Nachkommen gezeugt werden. Im Winter fallen wesentlich mehr männliche Kälber aus (haben von Natur aus weniger Fettreserven). Dazu kommt noch, dass durch mittelalte Hirsche beschlagene Tiere im Vergleich zu alten Hirschen wesentlich mehr weibliche Kälber zeugen. Damit wird klar, dass mit den bisherigen Abschusszahlen keine Reduktion, sondern im Gegenteil sogar ein Zuwachs erreicht wurde. Hubert Zeiler schlägt klar das Abschussverhältnis von 20 Prozent Hirschen zu 40 Prozent Tieren und 40 Prozent Kälber vor, wobei die Hirsche möglichst alt werden sollten. Nur so ist es möglich mit dem Wildbestand herunter zu kommen. Mit einer geringeren Wilddichten bekommt man dann in Folge auch mehr männliche Hirsche.


Transparente Darstellung und Analyse mit Maßnahmen
In der Diskussion betonte der Landewildbiologe Hubert Schatz, dass man sich sehr an dieser Leitlinie orientiert. Gerade mit der verpflichtenden Hegeschau könnten bei Rotwild die notwendigen Zahlen und Altersstrukturen der Wildpopulationen dazu festgestellt werden (ein Aufhängen der Geweihe ist dazu natürlich nicht notwendig). Unter diesem Aspekt stellt sich auch Vizepräsident Hubert Malin hinter die Hegeschau. Allerdings braucht es dann eine landesweit einheitliche transparente Darstellung und Analyse, aus der die Geschlechterverhältnisse und Zuwachsraten über die Jahre ersichtlich sind. Je nach Erreichung der Zielvorgaben (Reduktionsformel 20:40:40) müssen dann festgelte Maßnahmen umgesetzt werden.

Bild: Wildbiologe Hubert Zeiler zeigt klar auf: Mehr schießen allein ist zu wenig!


Link Stream: http://www.vol.at/vorarlberg-oberlaender-jaegertage-zukunftsdiskussion-ueber-wald-und-wild/5709774

 

 

Weiterlesen …

Wild und Wald geht es besser ohne Fütterung

In der derzeitigen Diskussion werden wildökologische Grundlagen und Erkenntnisse völlig außer Acht gelassen. Es wird teilweise auch von fachlichen Stellen mit oberflächlichen menschlichen Sichtweisen, die eher für Haus- oder Nutztiere gelten, argumentiert. Deshalb möchten wir hier aus dem aktuellen Notfütterungskonzept des Kantons St.Gallen Grundlagen wiedergeben, die bei der Wiltierbewirtschaftung essentiell wichtig sind:

Verschiedene Überlebensstrategien
Im Gegensatz zu Haustieren brauchen Wildtiere kein Futter vom Menschen. Sie haben verschiedene Überlebensstrategien entwickelt und sind für den Nahrungsengpass und tiefe Temperaturen im Winter gut vorbereitet. Die Fortbewegung und Raumnutzung im Winter werden massiv reduziert, ebenso der Stoffwechsel, die Körpertemperatur, der Puls und die Verdauung. Damit reduziert sich der Energie- und Nahrungsbedarf um ein Vielfaches, sofern übermäßige Störungen ausbleiben und die Tiere ihren Energiesparmodus umsetzen können.


Auslese bei Wildtieren fördert den Gesundheitszustand eines Wildbestandes
Trotz diesen Energiesparmaßnahmen fordert der Winter je nach Härte und Kondition der Wildtiere alljährlich Opfer. Je schwächer die Kondition der Tiere ist, umso höher wird die Fallwildrate in strengen Wintern ausfallen. Die Kondition der Tiere ist vom Lebensraum, den Energiereserven (Nahrungsangebot im Sommer), der Wilddichte (sozialer Stress, Nahrungskonkurrenz) und der Immunstärke (Parasitenbefall usw.) abhängig. Geschwächte Gämsen und Steinböcken gehen oft ein, ohne dass dies von Menschen wahrgenommen wird. Doch diese natürliche Auslese bei Wildtieren mit eingeschränkter Kondition fördert zugleich den Gesundheitszustand eines Wildbestandes und bietet anderen Wildtieren wiederum eine Nahrungsgrundlage.


Stress und die Seuchengefahr geringer
Langjährige Erfahrungen im In- und Ausland zeigen, dass es dem Wild und dem Wald ohne Fütterungen besser geht. Das Wild verteilt sich besser in den geeignetsten Wintereinstandsgebieten, hohe Konzentrationen auf kleinstem Raum bleiben aus, was automatisch auch weniger Wildschäden (Schälungen) produziert. Auch der soziale Stress und die Seuchengefahr für Mensch und Tier sind bei ausbleibenden Konzentrationen ohne Fütterungen viel geringer. Fütterungen können sogar schädlich sein: Sie setzen den natürlichen Energiesparmodus außer Betrieb, erhöhen den Energiebedarf und führen bei falscher Fütterung auch zu Verdauungsproblemen (Pansen-Azidiose) und können damit zur tödlichen Falle werden. Künstliche Wildkonzentrationen ziehen auch Großraubtiere an, und locken diese damit in Siedlungsnähe, weil Fütterungen bei hoher Schneelage wegen der Erreichbarkeit siedlungsnah sind, was zu vermehrten Störungen und Stress der Wildtiere führt. Mit und ohne Fütterungen führt ein langer, kalter und schneereicher Winter zu Fallwild.

Bild: Wildökologische Erkenntnisse für Wildtiere werden in der derzeit öffentlichen Diskussion völlig außer Acht gelassen.

Weiter Informationen: https://www.anjf.sg.ch/home/jagd/wildtiere.html

Weiterlesen …

Regionales Holz auf der Com:Bau

Vom 9.3 bis 11.3 findet in Dornbirn die Baumesse „Com:Bau“ statt. Dabei ist am Gemeinschaftsstand der Vorarlberger Holzbaukunst, neben den Vorarlberger „Venstermacher“ auch das EU Casco Projekt mit „Holz von hier“.


Regionale Wirtschaft, Klimaschonung und gute Gebirgsholzqualität
Bauen mit Holz von hier ist gut für die regionale Wirtschaft und schont das Klima. Nebenbei bekommen Sie als Kunde beste Vorarlberger Gebirgsholzqualität. Trotzdem ist es nicht selbstverständlich, Sie müssen als Kunde nachfragen, woher das Holz kommt.


Unser Obmann Mag Walter Amman hält jeden Tag auf der Messe am Stand Kurzreferat zum Thema regionale Waldwirtschaft und Holzverwendung. Es ist sehr wichtig die breite Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren.
Im Rahmen des EU Projektes „CaSCo“ wurde eine Homepage erstellt, auf der einige gelungene Beispiele von öffentlichen und privaten Bauherren und Bauherrinnen präsentiert werden, die regionales Holz besonders berücksichtigt haben.

Link: http://holzvonhier.regio-v.at/


Bild: Regionales Holz kann eine gesunde und moderne Holzatmosphäre bringen.

Weiterlesen …

Protest gegen Trophäenschau aus Möggers

Wald- und wildorientierte Jäger aus Möggers protestieren gegen die verpflichtende Hegeschau, die in ihrem Wesen eine Trophäenschau ist.


Wollen gesunde und angepasste Wildbestände in vegetationsreichen Waldbiotopen
In einem gut verjüngten Waldteil mit Weißtannen in allen Alters- und Höhenklassen präsentierten die wald- und wildorientierten Jäger aus Möggers am 6. März ihren Protest an der alljährlich gesetzlich vorgeschriebenen Hegeschau. Reinhard Rädler, als Sprecher der Möggener Jäger sieht immer noch die „Trophäe“ im Mittelpunkt der Veranstaltung. Das scheinbar nicht gewollte „Trophäendenken“ wird damit klar gefördert. Die Wildbestände werden unnatürlich hoch gehalten. Die Fütterung erfolgt in vielen Fällen nicht um den gesetzlichen Hintergrund des Wildschadensschutzes zu erfüllen, sondern um möglichst viele kapitale Trophäen zu züchten.

Die Möggener Jäger, vielfach auch praktizierende Landwirte, wollen gesunde und angepasste Wildbestände in vegetationsreichen Waldbiotopen. Wie bei einem Überbesatz von Kühen auf Weideflächen, schadet ein überhöhter Schalenwildbestand dem Wald und schlussendlich auch der Gesundheit des Wildes selber. Die Möggener Jäger und Waldbesitzer zeigen vor wie es gehen kann. Von einem angepassten Wildbestand profitieren Wald und Wild. Es gibt genügend Äsung und Deckung. Es braucht keine Fütterung. Die Wildtiere haben spezielle Anpassungsstrategien über den Winter zu kommen. Geschwächte und kranke Tiere fallen aus und stärken damit die gesamte Population in ihrer Gesundheit. Und der Wald kann sich mit allen Mischbaumarten verjüngen, bleibt stabil für alle verschiedenen Waldfunktionen und bietet gleichzeitig einen gesunden Lebensraum für die Wildtiere.


Ökologischen Ausrichtung der Jagdwirtschaft
Zu dieser ökologischen Ausrichtung der Jagdwirtschaft passt die derzeit in Vorarlberg gesetzlich vorgeschriebene Hegeschau überhaupt nicht. Weder die Jagdwirtschaft und schon gar nicht der Lebensraum kann mit „Knochen“ an der Wand beurteilt werden. Dazu würde sich beispielweise viel besser ein Lokalaugenschein vor Ort eignen.


Vorarlberger Waldverein sieht seine Petition aus dem Jahre 2014 bestätigt
Der Obmann des Vorarlberger Waldverein, Mag. Walter Amann, sieht die Situation ähnlich und sieht durch die Protestaktion der Jäger aus Möggers die Petition des Vorarlberger Waldverein aus dem Jahre 2014 bestätigt, in der die Abschaffung der verpflichtenden Hegeschau gefordert wurde.
Ihr Anliegen haben die Möggener bereits beim Landesjägermeister Sepp Bayer und auch bei Landesrat Ing Erich Schwärzler vorgebracht. Bei den offiziellen Jägern haben sie wenig Gehör bekommen. Landesrat Ing Erich Schwärzler hat die Einrichtung einer Arbeitsgruppe angekündigt, bei die Möglichkeiten und Verbesserungen erarbeitet werden sollen.

Bild: Protest gegen die Trophäenausrichtung der Jagdwirtschaft von Möggener Jägern. Sie fordern gesunde und angepasste Wildbestände in vegetationsreichen Waldbiotopen. Dies und nicht Trophäen sind maßgebende Kriterien für eine zukünftige Jagdwirtschaft.

Link zum ORF V-heute Beitrag dazu:

http://tvthek.orf.at/profile/Vorarlberg-heute/70024/Vorarlberg-heute/13968652/Oeko-Jaeger-Kritik-an-Hegeschau/14258965

 

Weiterlesen …

LFI Vortrag: Faktoren für eine erfolgreiche Jagd- und Waldbewirtschaftung

Do., 15.03.2018, 20:00 – 22:00 Uhr, BSBZ Hohenems

Das Thema Wald, Wild, Jagd beschäftigt uns schon seit Jahren und wird uns in Zukunft sich noch beschäftigen. Mit der Klimaänderung gewinnt das Thema noch an zusätzlicher Brisanz. Über die LFI Veranstaltung wird hier ein Positivbeispiel vorgestellt: Der Forstbetrieb Sonthofen der bayrischen Staatsbetriebe zeigt im angrenzenden Balderschwang eindrücklich auf, wie Waldwirtschaft und Jagdmanagement funktionieren kann. Die waldorientierte Försterarbeit führt im Staatswaldrevier Balderschwang auf großer Fläche zu einem Wald voll üppiger Tannenverjüngung, weil ein Konzept naturnaher Wald- und Jagdwirtschaft konsequent umgesetzt wird. Revierleiter Hubert Heinl stellt uns die Konzeption und die Erfolgsfaktoren vor. Die forstliche und jagdliche Situation in den privaten Wäldern und Jagdgenossenschaften im angrenzenden Allgäu wird auf der Vortragsveranstaltung von Förster Andreas Fisel vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Kempten vorgestellt.
Anmeldung und Information unter: Ländliches Fortbildungsinstitut (LFI) Vorarlberg, T 05574/400 – 191, E lfi@lk-vbg.at, I www.lfi.at/vbg

Weiterlesen …