Dezember 2015

Bundesrechnungshof: Schutzwald instabil

50 % der Schutzwaldfläche werden in Vorarlberg als instabil bewertet. Das ist der höchste Anteil von den drei beleuchteten Bundesländern. Auf 62,5 % der Fläche fehlte in Vorarlberg die notwendige Verjüngung. Hauptgrund ist der Wildeinfluss. Hier braucht es einen gezielten und effizienten Einsatz von Maßnahmen im Rahmen der Landesjagdgesetze.
Die 18 bis 20 EUR/ha Jagdertrag pro Jahr stehen in einem sehr schlechten Verhältnis zum Ertrag aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung mit ca. 308 EUR/ ha und Jahr und ganz besonders schlecht mit den Schutzwalderträgen für die Allgemeinheit im Ausmaß von 3.500.- pro Hektar und Jahr

Ziele der Prüfung waren der Bundesrechnungshofes war die Beurteilung des Zustands und der Erfüllung der Schutzfunktion der Schutz– und Bannwälder in Salzburg, Tirol und Vorarlberg sowie der Umsetzung und Finanzierung der vorhandenen Maßnahmenprogramme.

Hier können Sie den Bericht des Bundesrechnungshofes downloaden.

Bild: Alarmierend: Schutzwald insbesondere wegen zu hohem Wildeinfluss instabil!

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Ausschreibung Vorarlberger Schutzwaldpreis 2016

Das Land Vorarlberg schreibt für 2016 wieder einen Schutzwaldpreis aus. Bewerbungen können bis Freitag, 15. Jänner 2016 eingereicht werden. "Einmal mehr wollen wir die verantwortungsbewusste Bewirtschaftung des Waldes sowie beispielhafte Leistungen im bzw. für den Schutzwald gebührend würdigen. Dieser Preis ist ein fester Bestandteil der Vorarlberger Schutzwaldstrategie", sagt Landesrat Erich Schwärzler.

Preisverleihung:
Die Preisverleihung findet anlässlich der Vorarlberger Schutzwaldtagung am Montag, 21. März 2016 statt.

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Vorarlberger Nadelwertholzsubmission 2015: Spitzenpreise „Fichte 600.-/fm“

Bei der fünften Vorarlberger Nadel - Wertholzsubmission wurden von mehreren Käufern insgesamt 140 Festmeter mit sehr guten Preisen beboten. Der Durchschnittspreis lag mit 210.- pro Festmeter nochmals um 15.- Euro höher als im letzten Jahr. Mit 600.- pro Festmeter konnte für vier Fichtenstämme ein absoluter Höchstpreis erzielt werden. Die Stämme stammen aus einer Höhenlage von ca 1300 Meter Seehöhe im Gemeindegebiet von Raggal (Agrargemeinschaft Raggal) und aus dem Laternsertal (Agrargemeinschaft Rankweil).
Für eine Gebirgslärche aus dem Gemeindegebiet von Nenzing gab es einen sehr attraktiven Höchstpreis von 324.- pro Festmeter. Die nicht so guten Qualitäten bei Lärche und auch bei Fichte fanden allerdings kein Kaufinteresse und wurden nicht beboten. Die Tanne erreichte mit einem Durchschnittspreis von 148.- pro Festmeter und Höchstgeboten bis 184.- pro Festmeter ein befriedigendes Ergebnis.
Der Vorarlberger Waldverband als Organisator der Submission zeigte sich mit dem erzielten Ergebnis sehr zufrieden. Der Ruf von Vorarlberg als Herkunftsland für gute Gebirgsholzqualitäten im Nadelholzbereich wird mit den Submissionsergebnissen weiter gestärkt.

Für weitere Informationen stehen wir ihnen gerne zur Verfügung:
Waldverband Vorarlberg, DI Thomas Ölz, Geschäftsführer Vorarlberger Waldverband, 05574/400-460, 0664/6025919460, thomas.oelz@lk-vbg.at
Für den Submissionsplatz: Ing. Edgar Häfele, +43(0)664/6025919461, edgar.haefele@lk-vbg.at;

Bild: Im Vorarlberger Gebirgswald gibt es absolute Spitzenqualitäten: Die Höchstgebote lagen heuer bei der fünften Vorarlberger Nadelwertholzsubmission bei 600.- Euro pro Festmeter (Fotoquelle: Waldverband Voralberg).

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e5 -Aktion „an Oigena Christbaum“

In der energiebewussten und klimafreundlichen Gemeinde Sulzberg hat sich das e5 Team Gedanken zur Vermarktung von regionalen Produkten gemacht. Jetzt wird mit dem Christbaum aus dem Sulzberger Wald begonnen.
Sulzberg zählt zu den energiebewussten und klimafreundlichen Gemeinden und ist seit 2013 e5 Gemeinden Mitglied. Die Nutzung von regionalen Produkten spart Energie, ist klimafreundlich und bringt zusätzlich Wertschöpfung in die Region. Jetzt hat sich in der Vorweihnachtszeit das Angebot von Christbäumen aus dem Sulzberger Wald angeboten.
Wald und Jagd funktioniert
Die Entnahme von Jungbäumen kann deshalb aus dem Wald gemacht werden, weil die Jäger am Sulzberg einen biotopangepassten Wildbestand pflegen. Der übermäßige Wildverbiss ist damit kein Thema. Die Fichten, Buchen und wildempfindlichen Tannen können ohne Probleme aufwachsen und werden im Rahmen der Waldpflege jetzt auch als Christbäume verwendet.
Dorfleben
Der Christbaum kann nach den eigenen Wünschen bei der Gemeinde über das Internet oder per Telefon bestellt werden. Am ersten Sulzberger Christbaummarkt am 12. Dezember 2015 von 9 – 13 Uhr stehen dann für alle Interessenten Bäume zur Verfügung. Dazu gibt es wärmende Getränke und Raclette und es wir zum Verweilen unter Sulzberger Bäumen eingeladen.
Christbaum-Loben
Der Brauch des Christbaumlobens könnte heuer in Sulzberg eine neue Facette bekommen, so nach dem Motto „Schön ist, was hier gewachsen ist“. Und wer heuer „an Oigena“ in der Wohnung, dem ist neben dem „Schnäpsle“ auch das „Lob“ unserer Umwelt sicher. Auch kann man sich selber sicher sein, das man keinen möglicherweise Pestizid behafteten Baum aus Osteuropa im Wohnzimmer hat.


Bild: Aufgrund verantwortungsbewusster und guter Jagd können in der e5 Gemeinde jetzt Christbäume direkt aus den Sulzberger Waldungen angeboten werden (im Bild die Initiatoren der Aktion im Jungwald in Sulzberg)


Link zur Homepage der Gemeinde Sulzberg: http://www.sulzberg.at/system/web/news.aspx?menuonr=219788285&detailonr=224936916

 

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Unterstützung für Aufforstungsprojekt in Malawi

Im heurigen Jahr wird zusätzlich ein Sozialprojekt von „Bruder und Schwester in Not“ in einem der ärmsten Länder der Welt unterstützt. Mit einem Spendenbeitrag von 3.- Euro für eine Box „Weihnachtszünder“ wird ein Aufforstungsprojekt mit Holz- und Nutzpflanzen in Malawi in Südostafrika unterstützt. Die Zündholzboxen werden bei allen „Ländle“-Christbaumproduzenten aufgelegt. Die Aktion wurde gemeinsam zwischen dem „Ländle Qualitätsprodukte Marketing“, der Landwirtschaftskammer Vorarlberg, den Vorarlberger Christbaumproduzenten und der Organisation „Bruder und Schwester in Not“ der katholischen Kirche in Vorarlberg initiiert.

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

 

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Vorarlberger Christbaumproduzenten - „Lug druf“

Wir freuen uns sehr, dass Sie sich für die regionale Produktion und Vermarktung interessieren. Nur Christbäume, die mit dem „Ländle“ Christbaumstern gekennzeichnet sind, stammen garantiert aus Vorarlberg. Die Vorarlberger Produzenten bieten ihre Christbäum ab Hof oder direkt ab der Christbaumkultur an. Auch mehrere Agrargemeinschaften bieten in ihrer Region eigene Verkaufstage vor Weihnachten an (Verkaufsstellen auf www.weihnachtsbaum.at oder unter www.laendle.at im Einkaufsführer)
Leider wird am Markt ziemlich unverblümt versucht, den Kunden zu täuschen. Ganz besonders ungeniert geht damit beispielweise der Großhändler und Großproduzent „Tannenhof Wohlgenannt“ um (Diese Firma betreibt über 30 Verkaufsstände in Vorarlberg). Mit der Werbeplakatierung „Vorarlberger Christbaumzüchter“ an den Ständen werden weit über 90 Prozent aus ungarischen Plantagen verkauft. Damit wird klar versucht, den Kunden zu täuschen.

Vorteile für die Kunden von „Ländle“ Bäumen
+ Frische: Die Bäume werden zeitnah zum Verkauf geschnitten und nach lauf nachgeschnitten.
+ Erlebnis: Bei vielen Anbietern kann direkt in der Kultur ausgewählt und der Baum geschnitten werden
+ Ökologische Produktion: Im Gegensatz zur Plantagenproduktion sind bei der kleinflächige Produktion in Vorarlberg
    eigentliche keine Spritzmittel notwendig.
+ Umweltfreundlich und Wertschöpfung im Lande: Weniger Verkehr und geringere CO2-Emissionen und eine regionale Wertschöpfung für einen Nebenverdienst in der Land- und Forstwirtschaft wird unterstützt.

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