Motorsägen Oldtimertreffen

Letzte Woche ging im Rahmen des Dornbirner Herbstes das erste Vorarlberger Motorsägentreffen über die Bühne. Die Organisatoren vom Fachbereich Forst & Umwelt von der Landwirtschaftskammer freuten sich über die insgesamt 48 Oldtimersägen, die mitgebracht und vorgestellt wurden.
Motorsäge – Symbol der Waldarbeit
Die Motorsäge ist wie kein anderes Werkzeug zum Symbol der Waldarbeit geworden. Im letzten Jahrhundert wurden mit der Entwicklung von kleineren Verbrennungsmotoren auch die ersten Motorsägen gebaut, die die schwere Arbeit im Wald erleichterten. Heute sind Motorsägen Hightech Geräte die viele Sicherheits- und Umweltkriterien erfüllen müssen. Mit dem „Treffen“ wurde die Freude an einer aktiven Waldpflege und -bewirtschaftung in den Mittelpunkt gestellt. Natürlich sind auch die Freaks der alten Technik auf den Dornbirner Marktplatz gekommen.
Klassiker und Raritäten
Eine Vielzahl von Klassikern von den Firmen Stihl, Dolmar und Husquarna aber auch absolute Raritäten wie Mc Culloch, R. Prinz, Remington oder Schefenacker wurden mitgebracht. Die ältesten Sägen waren Zweimannsägen von Anfang 1940. Auch die Funktionstüchtigkeit wurde bei Holzschnitten geprüft und bewertet. Hier gewann ein Forstarbeiter der Agrargemeinschaft Nenzing mit einer Schefenacker Motorsäge aus dem Jahre 1958. Von Jury und Publikum wurde die Zweimannsäge von Reinhold Hehle aus dem Jahre 1940 ausgezeichnet. Neben drei Stihlmotorsägen und einigen Inside Dornbirn Gutscheinen stand auch ein „Motorsägenführerschein“, gesponsert von „Sicheres Vorarlberg“ als Preis zur Verfügung. Josef Böhler von der Firma Forsttechnik in Schwarzach zeigte im Gegensatz dazu die neusten Geräte. Hat eine Stihlmotorsäge in den 60er Jahren noch dreizehn Kilogramm gewogen, wiegt heute eine neue Forstprofisäge um die fünf Kilogramm.

Bild: Von Klassiker bis zu absoluten Raritäten wurden beim ersten Vorarlberger Motorsägentreffen mitgebracht.

Zurück